Filmtest April - Vollidiot

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Inhalt:
Simon (Oliver Pocher) ist ein Versager wie er im Buche steht. Er arbeitet als Telefon-Verkäufer, ist dreißig Jahre alt, Single und zieht das Unglück an wie sonst niemand. Seine Freundin hat ihn bereits vor einem Jahr verlassen und seitdem ist er auf der Suche nach einer neuen Partnerin. All seine Versuche im Kölner Nachtleben die richtige zu finden gingen bisher jedoch komplett daneben und auch ein Single-Urlaub auf Mallorca hat ihm nicht weitergeholfen. Selbst seine Putzfrau hat inzwischen Mitleid mit ihm und möchte ihn verkuppeln. Doch dann sieht Simon eines Tages seine Traumfrau (Ellenie Salvo González). Sie heißt Marcia, kommt aus Südamerika und arbeitet in einer Cafeteria, die direkt gegenüber von Simons Arbeitsstätte liegt. Nun müsste sie eigentlich nur noch angesprochen werden...

Kritik:
Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit bis man Tommy Jauds gleichnamigen Bestseller verfilmen würde. Nun ist es geschehen und Tobi Baumann, der bereits bei „Der Wixxer“ sein Können bewiesen hat, führte Regie und setzte den Stoff sehr gut für die große Leinwand um. Mit Oliver Pocher hat man einen Hauptdarsteller gefunden, der perfekt in diese Rolle passt. Die, die Pocher lieben werden herzlich über ihn lachen können und die, die Pocher nicht mögen werden sich aufgrund der treffenden Rollenwahl amüsieren. So findet eigentlich jeder etwas Positives an diesem Film. Auch die anderen Rollen sind sehr gut besetzt und harmoniert auch Newcomer Oliver Fleischer mit altbekannten Gesichtern wie Anke Engelke und Herbert Feuerstein. Letzterer spielt die geniale Rolle des „kleinen Mannes“, der als Gerichtsvollzieher Geld beim Story-Helden eintreiben möchte. Zusammenfassend kann man sagen, dass „Vollidiot“ eine gute deutsche Komödie ist, bei der man jedoch keine geistigen Höchstleistungen erwarten darf, aber das sollte einem bei diesem Titel eigentlich von vornherein klar sein.

Punkte:

Autor: Daniel Fürg