Inhalt: Glauben Sie an sprechende Tiere? An prähistorische Urmel? Oder haben Sie diesen Kindheitsgeist schon verloren? Ist es nicht schön sich an seine Kindheit zu erinnern, als alles noch schillernd, unschuldig und wohl behütet war? Sie noch den Sinn für die kleinen Freuden des Lebens hatten, sich zum Beispiel auf das täglich wiederkehrende Sandmännchen, die Augsburger Puppenkiste oder Pumuckl freuten. Wenn dies der Fall ist, werden Sie sich sicher auch noch an das Urmel erinnern, den drolligen kleinen Freund aus dem angeschwemmten Ei. Der Film ruft solches wieder zurück in die Gegenwart. Alles beginnt, als Professor Habakuk Tibatong auf eine Karibikinsel ins Exil geschickt wird. Dort beginnt der exzentrische Professor den Inseltieren das Sprechen beizubringen. Er, seine Schüler und der kleine Insulaner Tommy leben in einer sehr harmonischen Gemeinschaft, als plötzlich ein Eisberg im Wasser nahe des Strandes entdeckt wird. Als die Freunde die seltsame Entdeckung an Land geschafft haben, bemerken sie, dass sich im Inneren ein Ei befindet. Die Gruppe beschließt es auszubrüten, nicht zuletzt wegen Tibatongs Forscherdrang. Die Aufregung ist groß als es schlüpft, denn es ist ein „prähistorisches Urmel“, ein vor Jahrmillionen ausgestorbenes Reptil, für dessen Existenz der Professor in Fachkreisen immer verspottet wurde. Sogleich schickt er seinem größten Widersacher, dem Zoodirektor von Pumpolonien eine Flaschenpost, um diesen von seinem Irrtum zu berichten. Nicht bedacht hat er dabei den ehemaligen König Pumponell, der ein begeisterter Trophäenjäger ist und auszieht, um das Urmel zu erlegen und es in seine Sammlung aufzunehmen.
Kritik: Nach computeranimierten Filmen wie „Toy
Story“ oder „Madagascar“, folgt dieser dem
seit Jahren anhaltenden Animationstrend.
„Urmel aus dem Eis“ ist recht hübsch und anschaulich
gemacht, besitzt einige gute Sprecherstimmen,
wie zum Beispiel die Synchronstimme
von Jude Law oder Oliver Pocher, reißt
einen aber leider nicht vom Hocker. Die Witze
zünden oft nicht, sodass man sie kaum wahrnimmt
oder als Erwachsener einfach schon
zu abgestumpft und ernst geworden ist. Also
definitiv ein Film, der für Kinder gemacht ist,
es aber nicht wirklich schafft den alten Urmelcharme
zu erwecken.