Filmtest September - U-900

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Inhalt:
Deutschland 1944: Die Nazis haben den Glauben an den Endsieg noch nicht verloren. Ganz im Gegenteil, das Blatt scheint sich dank ihrer letzten Errungenschaft endlich gewendet zu haben: der heilige Grahl! Er muss nur noch von Toulon aus ins Führerhauptquartier gebracht werden. Operation Nazaret heißt das streng geheime Unterfangen unter der Leitung von General Strasser (Jürgen Schornagel): An Bord des U-Bootes U-900 soll der Grahl nun auf dem Wasserweg nach Berlin gebracht werden. Wäre für den eingefleischten Seebären Kapitänleutnant Rönberg auch eigentlich kein große Sache. Doch als Atze Schröder – seines Zeichens Schwarzmarkthändler und Visionär – beim Techtelmechtel mit der Frau des Generals erwischt wird beschließt dieser mit seinem jüdischen Kumpel Samuel (Oliver Wnuk) und der Schauspielerin Maria (Yvonne Catterfeld). Sie begeben sich an Bord der U-900 indem Atze sich als Kapitän Rönberg verkleidet. Neues Ziel: New York...

Kritik:
Der freche Atze Schröder, der immer einen flotten Spruch auf der Zunge hat zusammen mit Oliver Wnuk, bekannt aus der TV-Serie Stromberg, gepaart mit ein wenig weiblichem Charme in Form von Yvonne Catterfeld ergeben in Sven Unterwalds neuester Komödie ein Trio, dem man gerne zuschaut. Was sich bei dem Namen Sven Unterwald zunächst, aufgrund seiner letzten Filme wie „7 Zwerge“ oder „Siegfried“, an Skepsis aufbaut löst sich jedoch schnell in Wohlgefallen auf. Die Dialoge sind pfiffig und die gängigen albernen Deutschkomödienklischees werden größtenteils ausgelassen. Die Geschichte um den Heiligen Grahl ist nicht die originellste, wird aber durch die Beweggründe der einzelnen Personen schön aufgepeppt. Alles in Allem eine schöne deutsche Komödie, besonders für Schröder-Fans.

Punkte:

Autor: Maximilian Riemer

Zusatzmaterial:
- Trailer