Filmtest September - Tropic Thunder

Direkt zu: Inhalt - Kritik - Punkte - Zusatzmaterial

Inhalt:
Um seine Karriere zu retten nimmt Actionstar Tugg Speedman (Ben Stiller) die Hauptrolle im neuen Actionblockbuster „Tropic Thunder“ von Nachwuchsregisseur Damien Cockburn (Steve Coogan) an. Der Film soll der beste teuerste Film aller Zeiten werden. Doch als am Set alles schiefgeht und in einer Szene der halbe Dschungel in Brand gesteckt wird, beschließt der Regisseur den Film auf eine völlig neue Art zu drehen: Er setzt seine Stars im Dschungel aus und installiert versteckte Kameras. Doch bald wird das Set im Revier eines Drogenclans zur gefährlichen Realität.

Kritik:
Ben Stiller setzt in seiner „Film im Film“-Komödie wie schon zuletzt Adam Sandler in „Leg dich nicht mit Zohan an“ auf übertriebene Gags und viel schwarzen Humor. Unheimlich lustige Szenen wechseln sich mit Witzen unterhalb der Gürtellinie ab und könnten locker aus der Reihe der Hollywoodkomödien von Judd Apatow („Jungfrau (40), männlich, sucht“) passen. Die Besetzung von Tropic Thunder ist durchgehend hochwertig. Angefangen von Robert Downey Jr., der einen australischen Schauspieler mimt, der die Rolle eines Afroamerikaners übernommen hat. Über Jack Black, der den drogenabhängigen Hauptdarsteller diverser Comedyserien gibt. Bis hin zum unsympathischen Studioboss, gespielt von Tom Cruise. „Tropic Thunder“ ist eine Parodie gängiger Hollywoodklischees und nimmt Blockbuster wie Rambo auf die Schippe. Dabei nimmt sich der Film selbst nie allzu ernst. Apropos ernst nehmen: Der Film stieß weltweit auf Proteste von Menschenrechtsorganisationen, da Tugg Speedman in einer seiner Rollen einen geistig behinderten Mann namens Simple Jack spielt, was bei vielen Leuten auf Empörung stieß. Es muss also selbst entschieden werden, weit für einen persönlich der Humor in Filmen gehen darf.

Punkte:

Autor: David Habermann

Zusatzmaterial:
- Trailer