Inhalt: Die 13jährige Adriana
(Paulina Gaitan)
ist ein unschuldiges
kleines Mädchen,
das eigentlich
ein ganz friedliches Leben
in Mexico City führt. Eines Tages
wird sie jedoch auf offener
Straße von einem Menschenhändlerring
aufgegriffen und
verschleppt. Ihr 17jähriger Bruder
Jorge (Cesar Ramos) macht
sich nach ihrem Verschwinden
sofort auf die Suche ihr. Eine
dramatische Verfolgungsjagd
beginnt und Jorge muss miterleben
wie schlecht seine
Schwester behandelt wird, die
inzwischen zusammen mit einigen
anderen festgehalten wird.
Darunter auch die Polin Veronica
(Alicja Bachleda) mit der sich
Adriana schnell anfreundet.
Jorge trifft auf seiner Suche auf
den texanischen Versicherungspolizisten
Ray (Kevin Kline), der
ihm zunächst kein Wort von seiner
Geschichte glaubt und ihn
auf dem schnellsten Weg wieder
zurück nach Mexiko bringen
möchte. Nach einiger Zeit
schenkt Ray Jorges Geschichte
jedoch Glauben und versucht
ihm zu helfen. Eine dramatische
Suche beginnt und die
beiden müssen feststellen, dass
selbst der Staat gegen einen
solch großen Kinderhändlerring
machtlos zu sein scheint.
Kritik: Gegenwärtig arbeiten
weltweit über 12,3 Millionen
Männer, Frauen
und Kinder unter Zwang oder
sklavenähnlichen Bedingungen.
Szenen wie sie in „Trade - Willkommen
in Amerika“ dargestellt
werden sind erschreckenderweise
keine Fiktion sondern
vielmehr täglicher Alltag auf unserem
Planeten. Grund hierfür
ist vor allem der internationale
Menschenhandel, der immer
beängstigendere Dimensionen
annimmt. Regisseur Marco
Kreuzpaintner setzt diese Problematik
gekonnt in Szene und
lässt den Kinozuschauer nicht
mehr los. Man wird von dieser
Thematik regelrecht gefesselt
und kann gar nicht fassen was
da eigentlich geschieht. Dieser
Film ist grandios und sollte auf
jeden Fall gesehen werden.