Inhalt: Western-Filme
bekommt man
seit Jahrzenten
nur noch sehr
selten zu Gesicht.
Unmoderne Themen, nicht
Zeitgemäß. Konnte man doch gut
beobachten wie der gute alte Western
vom Science-Fiction-Film
verdrängt worden ist.
Die Handlung wurde bei „Todeszug
nach Yuma“ recht simpel gehalten.
Im Wilden Westen des frühen 19.
Jahrhunderts, treibt eine Diebesbande,
angeführt von Ben Wade
(Russel Crowe), ihr Unwesen. Das
nächste Opfer ist die „Southern
Railroad“. An dieser Stelle treffen
er und der zweite Hauptprotagonist
Dan Evans (Christian Bale),
welcher ein ehemaliger Scharfschütze
ist, aufeinander. Als Wade
geschnappt wird, bietet Evans an
den Sheriffs zu helfen und ihn zum
Zug zu bringen, der Wade dann
ins Gefängnis nach Yuma bringen
soll. Auf diesem Weg lernen
die beiden, die von komplett unterschiedlichen
Welten kommen,
Respekt voreinander.
Kritik: Im Voraus muss man sagen,
dass der Film nicht durch
seine Handlung brilliert, die
relativ einfach gestrickt und
sehr durchschaubar ist, aber
trotzdem einen guten Spannungsbogen
aufbaut. Doch
das Highlight des Films ist sicherlich
das Zusammentreffen
zweier so großer Schauspieler
in zwei direkt gegensätzlichen
Rollen. Russel Crowe als der
Böse mit einem kleinen Hang
zum Sadismus und Christian
Bale als der fürsorgende Vater
und Farmer. Beide spielen ihre
Rollen unglaublich authentisch
und die Konflikte der
beiden lassen sich schon fast
von ihren Gesichtern ablesen.
Obwohl diese beiden definitiv
im Mittelpunkt stehen, gibt es
noch die Rolle der „rechten
Hand“ Wades‘: Charlie Price
gespielt von Ben Foster, der
den Charakter Crowes ideal
ergänzt.
Zwar schreibt dieser Film nicht
das Genre neu, doch sieht man
doch, dass sich auch selbst
alte Western nicht vor modernen
Filmen verstecken muss.