Inhalt: Tim (Jannis Niewöhner), Karl (Jonathan
Dümcke), Klößchen (Lukas Eichhammer) und
Gaby (Svea Bein) kehren mit einem neuen
spannenden Fall zurück. Als Kevin (Hauke
Diekamp) vor der ganzen Schule seine neue
Erfindung, eine Mind-Machine, präsentieren
soll, flüchtet er nach einigen wirren Sätzen von
der Bühne und wird ab dem nächste Morgen
vermisst. Auch seine Freundin Nadine (Anna
Hausburg) verschwindet und bald werden
auch noch einige andere Kinder entführt. Die
vier Freunde von TKKG vermuten dahinter den
selben Täter und nehmen die Ermittlungen auf.
Sie bestreiten viele gefährliche Abenteuer auf
ihrer Suche und müssen schon bald erkennen,
dass ihr erster Verdacht, der auf den Biolehrer
(Ulrich Noethen) fiel, komplett falsch war.
Kritik: Der klassische Kinderfilmstil ist heutzutage leider
nur noch sehr selten zu sehen. Die alten
Erich Kästner Verfilmungen wie „Emil und die
Detektive“ oder „Das doppelte Lottchen“ sind
sehr gute Beispiele für diesen äußerst kindergrechten
Stil. Doch heute hat man bei Kinderfilmen
oft das Gefühl, dass sie doch eigentlich
nicht so sehr für Kinder geeignet sind. Es werden
keine Kinderthemen behandelt sondern
vielmehr Themen die eigentlich für ältere Jugendliche
passender wären. Nicht so bei der
Verfilmung von „TKKG“, denn dieser Film ist
eine wunderbare Mischung aus klassischem
Stil und moderner Geschichte. Kinder werden
sich hier wohlfühlen und wenn sie die Hörbücher
kennen werden sie die sehr gut umgesetzten
Charaktere sofort wiedererkennen, da
man hier wirklich sehr passende Schauspieler
gefunden hat die wirklich etwas von ihrem
Handwerk verstehen. Tomy Wigand liefert
eine makellose Regiearbeit ab. Produziert
wurde „TKKG“ von den Kinderfilm- Erfolgsproduzenten
Uschi Reich und Peter Zenk die
zuletzt mit „Die wilden Hühner“ einen ebenfalls
sehr kindergerechten Film in die deutschen Kinos
gebracht haben. „TKKG“ ist auch ein Film
bei dem sich Erwachsene wohlfühlen können.
Durch die nicht kindische aber dennoch natürlich
für Kinder ausgerichteten Story werden
auch ältere Zuschauer mitfiebern können. So
kann man zusammenfassend sagen, dass
man hier einen Film hat der für die ganze Familie
geeignet ist und bei dem sich vermutlich
auch niemand langweilen wird.