Filmtest September - TKKG

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Inhalt:
Tim (Jannis Niewöhner), Karl (Jonathan Dümcke), Klößchen (Lukas Eichhammer) und Gaby (Svea Bein) kehren mit einem neuen spannenden Fall zurück. Als Kevin (Hauke Diekamp) vor der ganzen Schule seine neue Erfindung, eine Mind-Machine, präsentieren soll, flüchtet er nach einigen wirren Sätzen von der Bühne und wird ab dem nächste Morgen vermisst. Auch seine Freundin Nadine (Anna Hausburg) verschwindet und bald werden auch noch einige andere Kinder entführt. Die vier Freunde von TKKG vermuten dahinter den selben Täter und nehmen die Ermittlungen auf. Sie bestreiten viele gefährliche Abenteuer auf ihrer Suche und müssen schon bald erkennen, dass ihr erster Verdacht, der auf den Biolehrer (Ulrich Noethen) fiel, komplett falsch war.

Kritik:
Der klassische Kinderfilmstil ist heutzutage leider nur noch sehr selten zu sehen. Die alten Erich Kästner Verfilmungen wie „Emil und die Detektive“ oder „Das doppelte Lottchen“ sind sehr gute Beispiele für diesen äußerst kindergrechten Stil. Doch heute hat man bei Kinderfilmen oft das Gefühl, dass sie doch eigentlich nicht so sehr für Kinder geeignet sind. Es werden keine Kinderthemen behandelt sondern vielmehr Themen die eigentlich für ältere Jugendliche passender wären. Nicht so bei der Verfilmung von „TKKG“, denn dieser Film ist eine wunderbare Mischung aus klassischem Stil und moderner Geschichte. Kinder werden sich hier wohlfühlen und wenn sie die Hörbücher kennen werden sie die sehr gut umgesetzten Charaktere sofort wiedererkennen, da man hier wirklich sehr passende Schauspieler gefunden hat die wirklich etwas von ihrem Handwerk verstehen. Tomy Wigand liefert eine makellose Regiearbeit ab. Produziert wurde „TKKG“ von den Kinderfilm- Erfolgsproduzenten Uschi Reich und Peter Zenk die zuletzt mit „Die wilden Hühner“ einen ebenfalls sehr kindergerechten Film in die deutschen Kinos gebracht haben. „TKKG“ ist auch ein Film bei dem sich Erwachsene wohlfühlen können. Durch die nicht kindische aber dennoch natürlich für Kinder ausgerichteten Story werden auch ältere Zuschauer mitfiebern können. So kann man zusammenfassend sagen, dass man hier einen Film hat der für die ganze Familie geeignet ist und bei dem sich vermutlich auch niemand langweilen wird.

Punkte:

Autor: Daniel Fürg