Inhalt: Robert “Fish” Fishman (Rainn Wilson) war kurz davor als Drummer
der Heavy Metal Band Vesuvius erfolgreich
zu werden. Doch dann wurde er kurzerhand von seinen Bandkollegen
rausgeschmissen um einen Plattenvertrag abzusahnen. 22 Jahre
später trauert Fish immernoch seinem unerfüllten Leben nach. Als er dann auchnoch seinen Job und seine Freundin verliert, quartiert
er sich bei seiner Schwester und seinem Schwiegerbruder ein, um ein bisschen Zeit zu haben wieder
auf die Beine zu kommen. Nur durch Zufall findet er sich schon bald in der Band A.D.D. seines Neffen
Matt (Josh Gad) wieder. Nach einer gemeinsamen Jam Session mit ihm, Matt, Sänger Curtis (Teddy
Geiger) und Bassistin Emilia (Emma Stone), stellen sie ein Video
auf Youtube das sofort vor Zuschauern
explodiert. A.D.D. beginnt
zu touren und Fish‘s Traum geht in Erfüllung. Doch hat er Probleme mit den Eltern der Teenager, allen voran Amelia‘s Mutter (Christina
Applegate).
Kritik: Rainn Wilson, der zwar in England mit „The Office“ große Erfolge einfährt, kann in der Rolle des verzweifelten Drummers nicht wirklich überzeugen.
Wenn man an „School of Rock“ denkt, passt Jack Black, selbst erfolgreicher Musiker, natürlich
perfekt in die Rolle. Es ist zwar teilweise lustig zu sehen wie zwei Generationen in einer Band aufeinandertreffen, auf der einen
Seite der Hardrocker aus den 80ern, auf der andren Seite Pop/Rockige Teens, die versuchen sich durch ihre Musik auszudrücken und nicht auf Erfolg stehen. Doch von diesem Ausdruck bekommt nicht viel mit. Es gibt hier und da mal emotionale Hochpunkte, jedoch
beschränken sie sich im Endeffekt
auf die Liebe zwischen den Teenagern und hin und wieder die Beziehung zwischen Amelia‘s Mutter
und Fish. So wie es sich für einen
Musik Film gehört, sieht man natürlich viele, wie fast immer von den Schauspielern schlecht inszenierte
„Live-Musik”-Szenen, die mehr langweilen als unterhalten. Insgesamt ein unterdurchschnittlicher
Film, warscheinlich interessant
für pubertierende Jugendlichedie
gerade auf Rockmusik stehen, aber selbst nicht spielen können. Mein Tipp: Lieber nochmal
„School of Rock” anschauen, anstatt sich mit diesem Abklatsch die Zeit totzuschlagen.