Inhalt: Urplötzlich und aus dem Nichts wird New York von einem unerklärlichen Phänomen heimgesucht. Menschen fangen massenweise an sich selbst umzubringen und der anfängliche Verdacht eines Terroranschlags wird, aufgrund des Auftretens in immer mehr Städten der Westküste, bald ausgeschlossen. Niemand hat eine Erklärung für das Geschehen. In der Bevölkerung bricht Panik aus und wer kann, flüchtet aus den betroffenen Städten landeinwärts. So auch der Biologie- Lehrer Elliot (Mark Wahlberg) mit seiner Frau Alma (Zooey Deschanel), seinem besten Freund Julian (John Leguizamo) und dessen kleiner Tochter Jess (Ashlyn Sanchez). Während Elliot herauszufinden versucht, was das mysteriöse Verhalten auslöst muss die Gruppe immer wieder eine neue Strategie finden in der Hoffnung zu entkommen.
Kritik: Drehbuchautor und
Regisseur M. Night
Shyamalan kann mit
„The Happening“ überraschenderweise
dramaturgisch
nicht an seine früheren
Erfolge, wie „The Sixth Sense“,
„Signs“ oder „The Village“
anschließen.
Die Hautdarsteller Mark
Wahlberg und Zooey Deschanel
stolpern schauspielerisch
etwas unterfordert
durch teils freiwillig , teils
unfreiwillig komische Dialoge,
wobei im ersten Fall der
Galgenhumor schon recht
witzig ist, andererseits die
Dramatik der tödlichen Bedrohung
überhaupt nicht
widergespiegelt wird.
Das Drehbuch bietet, vielleicht
anders als von Shyamalan
gewohnt, eine sehr
lineare Erzählung ohne größere
Überraschungen. Der
Drehbuchautor hat eine düstere,
apokalyptische Geschichte
vorgelegt. Mehr
darf der Zuschauer nicht erwarten.
Die deutsche Version wurde
leider geschnitten und
jagt einem auch daher nur
selten einen bzw. den beabsichtigten
Schrecken ein,
was in diesem Fall natürlich
nicht dem Regisseur anzulasten
ist.
Zudem greift Shyamalan, wie
es zunächst erscheint in kritischer
Weise, die allgegenwärtige
Terrorangst in den
USA und die Klimawandel-
Debatte auf. Jedoch spielt
er diese zwei Bedrohungen
gegeneinander aus und erklärt die Natur zum Akteur.
Dies mag als ernste, politische
Botschaft des Films
gemeint sein, wirkt hier
jedoch eher wie ein wenig
schlüssiger „Öko-Thriller“.