Inhalt: Superbad“ ist der dritte
potenzielle Comedyhit
von Judd Apatow, dem
Macher von „Jungfrau
(40), männlich, sucht...“
und „Beim ersten Mal“. Diesmal
geht es um den schüchternen
Teenager Evan (Michael Cera)
und den extrovertierten Seth (Jonah
Hill), der Rund um die Uhr an
das weibliche Geschlecht oder
besser gesagt Geschlechtsorgan
denkt. Die beiden sind trotz oder
geraden wegen ihren völlig unterschiedlichen
Charakterzügen
unzertrennlich und aufeinander
angewiesen. Sie stehen nun kurz
vor ihrem Highschool-Abschluss
und wollen in ihrem letzten
Schuljahr endlich ihr Versager-
Image ablegen und endlich einmal
eine unvergessliche durchfeierte
Nacht erleben. Da kommt
ihnen die Party von Klassenkameradin
Jules (Emma Stone) gerade
recht. Sie versprechen ihr, mithilfe
eines gefälschten Ausweises
ihres Freundes Fogell den Alkohol
für die Gäste zu besorgen. Es
beginnt jene Nacht von der sie
schon immer geträumt haben...
Kritik: Zwar begann die Geschichte
nicht gerade vielversprechend
doch das Team um
Judd Apatow hat es geschafft einen
Gag an den anderen zu reihen
und zwingt den Zuschauer ununterbrochen
zum Lachen. Den Humor
aus den bisherigen Filmen
findet man auch in Superbad vor
und er geht wie bereits bei seinen
Vorgängern so manches Mal
etwas zu weit. Nicht umsonst
ist er in den USA R-Rated (ab 17
freigegeben). Wer sich allerdings
schon bei „Jungfrau (40), männlich,
sucht...“ amüsiert hat und
keine anspruchsvolle Story sucht
wird bei Superbad voll auf seine
Kosten kommen. Mein Tipp zum
Schluss: Unbedingt mit vielen
Leuten anschauen!