Wir schreiben die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts und auf englischen Bühnen sind ausschließlich Männer erlaubt. Maria ist die Garderobiere des berühmtesten Schauspielers seiner Zeit Edward ‚Ned’ Kynaston, der vor allem durch seine Verkörperung der Desdemona in Shakespeares "Othello" zu Starruhm gelangte. In Maria hat Ned nicht nur eine glühende Verehrerin, sondern auch eine heimliche Nachahmerin gefunden.
Da Frauen per königlichem Gesetz das Spielen verboten ist, ‚borgt’ sie sich die verschwenderischen Kleider von Kynaston und tritt heimlich in einer zwielichtigen Schenke auf - mit großem Erfolg. King Charles II ist derweil der klassischen Theaterinszenierungen müde, zumal niemand auf seinen Vorschlag eingeht, "Othello" mit ein paar Späßen aufzulockern. Mit ein bisschen Nachhilfe von seiner kecken, theaterbegeisterten Mätresse Nelly Gwyn entscheidet er, dass ab sofort nur noch ‚echte’ Frauen auf der Bühne Frauen verkörpern sollten.
So muss Ned Kynaston buchstäblich über Nacht die Bretter, die für ihn die Welt bedeuten, verlassen und Maria wird der neue Star am Theaterhimmel. Vom Rampenlicht ausgeschlossen, scheint Ned den Boden unter seinen Füßen zu verlieren, bis Maria ihn sucht und auf die Bühne zurückbringt …
Ein Film bei dem man sehr auf Details geachtet hat. Leider ist die Story da teilweise zu kurz gekommen. Einen absolut passenden Soundtrack und sehr gute schauspielerische Leistungen hat dieser Film auch zu bieten. Trotzdem muss man ihn nicht unbedingt gesehen haben.