Filmtest Mai - Speed Racer

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Inhalt:
Speed Racer (Emile Hirsch) ist ein junger Rennfahrer der Spitzenklasse. Schon seit Kindertagen an hat er nur einen Traum: So zu werden wie sein älterer Bruder Rex Racer, welcher der beste Fahrer seiner Zeit war. Auch nach dem tragischen Tod seines Bruders lässt sich Speed nicht davon abbringen, in die Fußstapfen von Rex Racer zu treten. Mit Hilfe seiner Familie schafft er es in die obere Liga der Rennfahrer. Er wird mit Angeboten von Firmen überhäuft, so auch von Royal Industries. Als Speed jedoch auch dieses Angebot ausschlägt, da er die Familientradition bewahren möchte, macht er sich nicht nur den mächtigen Firmenchef (Roger Allam) zum Feind, sondern entdeckt auch, dass die wichtigsten Rennen manipuliert sind. Es wird vor jedem Rennen festgelegt, welcher Fahrer gewinnt, damit der maximale Profit aus den Rennen geschlagen werden kann. Speed wird angedroht, dass er kein Rennen mehr durch die Zielüberquerung beenden wird, falls er nicht zu Royalton wechselt. Speed kann Royal Industries nur schlagen, indem er sie mit ihren eigenen Waffen angreift. Gemeinsam mit seiner Familie, seiner Freundin Trixie (Christina Ricci) und dem Mysteriösen Rennfahrer Racer X (Matthew Fox) nimmt er an dem brutalsten und skrupellosesten Rennen teil: Der Querfeldein Rallye The Crucible. Doch beweisen muss er sich erst wirklich im letzten Rennen: Dem Grand Prix. Hier muss er sich mit den besten Fahrern messen und als ob dies nicht schon genug wäre, wurde ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt: Auf dass Speed Racer nie die Ziellinie erreichen soll.

Kritik:
Mit „Speed Racer“ ist den Wachowski Brüdern wieder einmal ein Film gelungen, der nicht nur Action, Spannung und Humor bringt, sondern auch zum Nachdenken anregt. Wie oft hört man in den Medien von gelinkten Spielen oder manipulierten Spielern. Der Film zeigt, wie viel Macht ein Großkonzern in der heutigen Welt und in der Zukunft wirklich hat und dass sie vor nichts und niemanden zurückschrecken um ihre Ziele zu erreichen. Die Effekte in dem Film sind grandios gemacht, obwohl man ab und zu den Durchblick in den Rennen verliert. Der Film ist sehr farbenfroh gestaltet was allerdings mit der Zeit doch ziemlich ins Auge sticht. Nichts desto Trotz ist „Speed Racer“ ein toller Familienfilm, welcher den Zuschauer knapp zwei Stunden in fieberhaftes Mitfahren versetzt.

Punkte:

Autor: Konstantin Kutschenreuter