Filmtest Mai - Silent Hill

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Inhalt:
Im Film geht es um ein Paar, dass ein kleines Mädchen adoptiert. Ihr Name Sharon. Die Adoptivtochter plagen bald Alpträume und Schlafwandel. Als sie in Trance fast stirbt, beschließt die Mutter, gegen den Willen ihres Mannes, mit ihr an den Ort zu fahren, den sie im Schlaf immer wiederholt. Silent Hill. Auf dem Weg dorthin, werden sie von einer Polizistin verfolgt, die sich Sorgen um das verstört wirkende Kind macht. Als Mutter und Adoptivtochter ins Sperrgebiet um Silent Hill eindringen, haben sie einen Unfall, welcher der Mutter das Bewußtsein raubt. Nun beginnt eine verzweifelte Suche nach Sharon, die Mutter und Polizistin nach kurzem Zwist gemeinsam antreten. Immer tiefer geraten sie in eine unwirkliche Welt, werden von Zombies und anderen Erscheinungen heimgesucht, die sich immer mit Luftalarm und dem Aufhören des Ascheregens ankündigen...

Kritik:
Die Silent-Hill-Reihe kannte man bisher nur aus Videospielen. Dieses Genre hätte sie am besten nie verlassen sollen. Der nun erschienene Film nutzt die bestehende Steilvorlage der Spiele bei weitem nicht, sondern kreiert ein eigenes Netz aus Dimensionen und fader Story, wobei es schwer fällt, dass bei diesem mitwirkenden Staraufgebot ein solch spannungsloser Film als Endresultat übrigbleibt. Das Entstehen eines solchen, wohl neuen Genres aus Horror und Sci Fi, ist erfreulich, aber reißt einen in dieser Umsetzung nicht vom Hocker. Das sonst übliche Mitleid, beim verzweifelten suchen einer Mutter nach ihrer Kind will sich einfach nicht einstellen, sondern regt sich eher in Form eines Wunsches nach Beendigung der Suche, auf Grund des dabei unweigerlich resultierenden Ende des Films. Erwähnenswert ist, dass die Klasse des Films sicher nicht an der schauspielerischen Leistung von Sean Bean und Laurie Holden, sowie an den Specialeffects scheitert.

Punkte:

Autor: Sven März