Inhalt: Da ist er wieder, der beliebte grüne Oger. Er lebt nun mit seiner angetrauten Fiona bei dessen Eltern auf dem Schloss in „Weit Weit Weg“. Sein Schwiegervater, König Harold, ist schwer krank und sein baldiges Ableben rückt in nahe Zukunft. Da Shrek der nächste in der Thronfolge ist, muss er nun über das idyllische Reich zu gebieten. Doch er findet sich nicht so wirklich in seine Herrscherrolle hinein und ist mit seiner neuen Position an der Spitze des Staates auch nicht sehr zufrieden. Aus diesem Grund macht er sich auf die Suche nach der Nummer zwei in der Thronfolge, dem einzigen lebenden Verwandten namens Artus. Dieser ist Fionas Cousin und geht auf ein Internat in dem er ständig von all seinen Mitschülern gehänselt wird. Er ist dort genau genommen eine Null und somit eigentlich auch nicht gerade eine königliche Persönlichkeit. Diese Tatsache schreckt Shrek jedoch nicht ab, denn er möchte seine Krone so schnell wie möglich wieder loswerden. Artus, besser bekannt als Arti, ist von der Idee der Thronfolge auch nicht gerade begeistert und so muss der Oger einiges an Überredungskunst leisten um ihn mitnehmen zu können. Zurück in „Weit Weit Weg“ muss die Truppe rund um Shrek und Arti feststellen, dass hier Prinz Charming sein Unwesen treibt und die Macht an sich reißen möchte. Er hat die schwangere Fiona mit ihren Freundinnen und ihrer Mutter entführt und sie in ein Verlies gesperrt. Nun müssen Shrek, Esel, Arti und der gestiefelte Kater überlegen wie sie Charmings Pläne durchkreuzen können. Zu all dem Chaos kommt auch noch die Tatsache hinzu, dass der gestiefelte Kater nach der turbulenten magischen Reise durch „Reiseleiter“ Merlin, ein Bekannter von Arti, im Körper von Esel steckt und Esel in dem des Katers. Charming schafft es schließlich sogar Shrek festnehmen zu lassen und so ist es nun an den Frauen das Reich zu retten…
Kritik: Nach dem großen Erfolg der ersten beiden Filme kommt nun der dritte Streich des genialen „Shrek“-Teams in die Kinos.
Hier hat der Oger nun mit den Problemen der Vaterschaft und der Verantwortung zu kämpfen und das setzt ihm sichtlich zu. Wie gewohnt kann man sich hier als Zuschauer köstlich amüsieren. Das Dreier-Dreamteam bestehend aus Shrek, Esel und dem gestiefelten Kater wird um Arti ergänzt und sorgt für reichlich Chaos. Allein schon der Soundtrack des Films ist das Eintrittsgeld wert. Ein besonderes Highlight ist hier das sehr amüsante Duett von Esel und dem gestiefelten Kater, eine Cover-Version von „Thank you for letting be myself again“. Das besondere an diesen Filmen sind auch die vielen kleinen Nebencharaktere wie zum Beispiel Pinocchio, die immer wieder für einen gelungenen Gag gut sind. Allein um all diese kleinen Details entdecken zu können müsste man sich den Film mindestens zweimal ansehen. „Shrek der Dritte“ ist der ideale Film für depressive Sommerregentage, denn wenn man das Kino verlässt ist man mit Sicherheit gut gelaunt. Ein absolut sehenswerter Film, der Lust auf mehr macht und bei diesem „mehr“ kann man beruhigt in die Zukunft blicken, denn 2010 soll der vierte, 2012 der fünfte Film seinen Weg in die Kinos antreten - endlich mal ein Film bei dem man sich eine Fortsetzung auch wirklich wünscht. Auch die Synchronstimmen passen bei „Shrek der Dritte“ wieder sehr gut. In der englischen Originalfassung waren hier Antonion Banderas, Sänger und Schauspieler Justin Timberlake, Rupert Everett, Mike Meyers, Eddie Murphy, John Cleese und Cameron Diaz am Werk. In der deutschen Fassung hat man aber mit Sascha Hehn, Dennis Schmidt-Foß, Esther Schweins, Benno Fürmann und einigen anderen eine dem Original würdige Besetzung gefunden. Im Grunde kann man hier nur noch sagen, dass man sich diesen Film auf keinen Fall entgehen lassen sollte, denn hier findet jeder Zuschauer, egal welchen Alters seinen persönlichen Lieblingscharakter und absolut jeder wird sich hier amüsieren können und das ist ja auch das Ziel des Films.