Filmtest August - S.H.I.T.

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Inhalt:
Was tun, wenn man zwar gerne auf ein College gehen würde aber auf keinem aufgenommen wird? Naja, Bartleby (Justin Long) hat da eine recht außergewöhnliche aber scheinbar doch sehr effektive Lösungsvariante gefunden. Er hat sich gedacht wenn schon kein reales dann doch wenigstens ein erfundenes College damit die Eltern nichts vom Versagen bei den Aufnahmeverfahren erfahren. Zuerst einmal benötigt man ein glaubwürdiges Aufnahmeschreiben. Dies ist ja noch nicht sehr schwer. Einfach ein seriös wirkendes Logo, ein imponierendes Briefpapier und ein gut klingender Name. So entsteht das „South Harmon Institute of Technology“ kurz „S.H.I.T.“. Kurz darauf lässt sich Bartleby noch eine passende Internetseite von einem Freund basteln. Die Fassade scheint perfekt und auch Bartlebys ebenfalls abgelehnten Freunde finden die Idee ganz toll. Doch als sein Vater alles glaubt möchte er seinen Sohn am ersten Tag gerne selbst in das College fahren. Nun brauchen die neuen Schulleiter ein passendes Gebäude für das „S.H.I.T.“ und finden dieses in einer alten Psychiatrie. Diese wird ein wenig angepasst und fertig ist das Schulhaus. Alles läuft perfekt, das gilt auch für den ersten Schultag. Doch dann tauchen plötzlich immer mehr vermeintliche Schüler an diesem Haus auf. Jetzt steht Bartleby vor der Entscheidung alles aufliegen zu lassen oder seine eigene Schule zu leiten. Und nach einigen Überlegungen und Blicken in die Gesichter seiner hoffnungslosen Schüler entscheidet er sich für letztere Variante.

Kritik:
Diese Teenager- Schulkomödie ist einer dieser Filme von denen man nichts erwartet dann aber glücklicherweise eines Besseren belehrt wird. Hier kann man köstlich lachen, denn Regisseur Steve Pink ist die perfekte Collegekomödie gelungen und das sogar ohne echtes College. Aus der rein filmischen Perspektive betrachtet wird der Film zwar qualitativ mehr einem Fernsehfilm gerecht, doch man muss sagen, dass er diesen Aspekt durch seine brillant amüsante Story fast wieder gut macht. Ein echtes Highlight ist die Performance von Lewis Black alias Dean Lews. die den Preis für die Kinokarte schon allein wert ist. Die Struktur des Films ist nicht wirklich atemberaubend neu und es werden auch sehr viele Klischees eingebracht. Man darf bei dem Film kein anspruchsvolles Kulturkino erwarten denn mit solchen Erwartungen ist man hier leider komplett falsch. Aber wenn man lachen möchte und Filme wie „American Pie“ mochte kann man sich hier wunderbar amüsieren.

Punkte:

Autor: Daniel Fürg