Inhalt: Es hat sich einiges geändert seitdem wir 2004 zum letzten Mal etwas aus der „Sex And The City“-Welt gehört haben: Miranda (Cynthia Nixon) hat in Steve (David Eigenberg) den vermeintlich Richtigen gefunden und lebt mit ihm und dem gemeinsamen Sohn in Brooklyn. Die ehemalige Nymphomanin Samantha (Kim Cattrall) hat sich auf eine Partnerschaft mit Schauspieler Smith (Jason Lewis) eingelassen und lebt mit ihm in Los Angeles. Charlotte (Kristin Davis) lebt mit Ehemann Harry (Evan Handler) und einem chinesischen Adoptivkind glücklich und harmonisch zusammen. Da fehlt doch noch ein der Freundinnen, oder? Ja, natürlich, die wohl wichtigste: Carrie (Sarah Jessica Parker) führt eine glückliche Beziehung mit Mr. Big (Chris Noth) und plant sogar mit ihm in ein gemeinsames Apartment zu ziehen. Soweit scheint also alles perfekt, aber selbstverständlich kann das nicht so bleiben, denn was wäre „Sex And The City“ ohne Beziehungsresoektive Männerprobleme. Die vier Frauen scheinen alle den Sprung in das Leben über 40 geschafft zu haben, doch es ist alles andere als einfach dieses Leben ohne Probleme zu bewältigen. Miranda findet heraus, dass Steve mit einer anderen Frau geschlafen hat. Samantha fühlt sich von Smith immer öfter allein gelassen, wenn er wieder einmal viel zu spät von der Arbeit kommt. Carrie und Big planen mit dem Umzug gleichzeitig auch noch die gemeinsame Hochzeit und Charlotte scheint es doch noch geschafft zu haben endlich schwanger zu werden, obwohl alle gedacht haben, dass sie unfruchtbar sei. Ich möchten hier allerdings noch nicht verraten, wie und ob die vier Freundinnen mit all diesen Dingen fertig werden, denn dann wäre der Film langweilig, aber wer die Serie verfolgt hat weiß, dass wirklich gute Freundschaften vieles bewältigen können.
Kritik: Aber die aufregendste, herausforderndste, wichtigste Beziehung von allen ist jene, die Du mit Dir selbst hast. Und wenn Du jemanden findest, den Du liebst und der Dich liebt - also, das ist einfach fabelhaft!“ - das waren im Jahr 2004 die letzten Worte der Kolumnistin Carrie Bradshaw im Finale der Erfolgsserie „Sex And The City“. Seitdem sind vier Jahre vergangen und wir haben nichts mehr von den vier Freundinnen aus New York gehört, die uns immer wieder mit ihren Männergeschichten unterhalten haben. Nun wollen sie auf die große Kinoleinwand, aber sind vier Jahre nicht ein wenig lang, um mit der Kinoverfilmung einer Serie noch Erfolg zu haben? Nicht bei „Sex And The City“ und erst recht nicht bei diesem Drehbuch. Anders als bei ähnlichen Projekten hat man sich hier nämlich richtig ins Zeug gelegt und noch einmal alles gegeben, um die Fans glücklich zu machen. 145 Minuten lang gibt es Emotionen, Humor und Spannung. Das wirkt auf der großen Leinwand sogar noch besser als auf dem heimischen Fernseher. Wie in der Serie spielt auch die Mode im Film eine große Rolle. Designer haben die Serie oft als eine Art zusätzlichen Laufsteg verwendet. Im Film gibt es rund 1000 verschiedene Outfits zu sehen. Allein Carrie trägt 80 unterschiedliche. Hierfür ist Kostümbildnerin Patricia Field verantwortlich, die abgesehen von der Serie auch schon bei Filmen wie „Der Teufel trägt Prada“ mitgewirkt hat. Egal ob Manolo Blahniks oder eine Louis Vuitton Tasche - die Kinozuschauerinnen werden hier so einige Träume auf der Leinwand wiederfinden. Insgesamt also ein Film, der widererwartend nicht enttäuscht und nicht nur für Fans sehenswert ist.