Filmtest November - Scoop

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Inhalt:
Eine junge Journalistin, Sondra Pransky (Scarlett Johansson), reist von Amerika nach London um einen berühmten Schauspieler zu interviewen. In London angekommen geht sie zu einer Zaubershow und wird von einem toten Top Reporter kontaktiert der sie bittet seinen letzten Knüller abdrucken zu lassen. Er sagt ihr dass Peter Lyman (Hugh Jackman) der Tarot-Karten Mörder sei. Sie nimmt den Magier aus der aus der Show, Sid Waterman (Woody Allen), mit um ihr bei diesem Fall zu helfen. Doch es kommt anders als geplant und Sondra verliebt sich in Peter, was natürlich die ganze Sache deutlich schwerer macht.

Kritik:
Woody Allen ist zurück! Mit Scoop hat er mal wieder bewiesen, dass er nicht zum alten Eisen gehört. Die Sketche lassen fast jeden lachen und man fühlt sich in dieser skurrilen Liebeskomödie sofort wohl. Schön zu sehen ist, dass Woody Allen selbst auch wieder mitspielt. Er hat die Herausforderung selbst zu schauspielern und zu inszenieren wunderbar gemeistert. Allens Muse Scarlett Johansson die seit einiger Zeit immer wieder mit ihm zusammenarbeitet spielt gewohnt routiniert und überzeugend. Hugh Jackman verkörpert den vermeintlichen Serienkiller ebenfalls sehr gekonnt und kann durch seinen Charme überzeugen. Sehr amüsant sind nicht nur die Sketche sondern auch die Darstellung der Unfälle die sich im Laufe des Filmes ereignen. Woody Allen kann es einfach immer noch und gehört immer noch zu den wenigen Meistern die es schaffen einen kompletten Kinosaal stilvoll und ohne dumme Witze zum Lachen zu bringen. Die teils etwas primitive Darstellung des Bootes ins Jenseits wirkt bei Allen trotzdem authentisch und eigentlich überhaupt nicht primitiv.

Punkte:

Autor: Chris Buchberger