Filmtest Januar - Rocky Balboa

Direkt zu: Inhalt - Kritik - Punkte

Inhalt:
Rocky Balboa (Sylvester Stallone) hat sich von seiner Boxkarriere zurückgezogen und betreibt nun ein kleines Restaurant in Philadelphia und in seinem Herzen ruht die Erinnerung an seine verstorbene Frau Adrian. Rocky hat sichtlich Spaß dabei seinen Gästen Geschichten aus vergangenen Tagen zu erzählen und blüht in seiner Funktion als Restaurantinhaber richtig auf. Sein inzwischen erwachsener Sohn (Milo Ventimiglia) lebt sein eigenes Leben und möchte mit dem Ruhm seines Vater möglichst wenig zu tun haben. Als ein Fernsehsender eines Tages auf die Idee kommt Rocky in einem virtuellen Kampf gegen den amtierenden, ungeschlagenen Box-Weltmeister (Antonio Traver) antreten zu lassen und Rocky dabei auch noch gewinnt wird seine Box-Leidenschaft wieder geweckt. Er möchte ein letztes Mal in den Ring steigen und beginnt hart dafür zu trainieren. Als er dann dem Weltmeister Mason „The Line“ Dixon im Ring gegenübersteht beginnt ein überraschender Kampf.

Kritik:
Ja er kann noch boxen. Nach fast 20 Jahren kehrt Rocky noch einmal in den Ring zurück. Sylvester Stallone wollte seiner Filmserie ein würdiges Ende bereiten und das hat er, gemessen an den vorherigen „Rocky“-Filmen, auch geschafft. Überraschenderweise ist „Rocky Balboa“ ein sehr emotionaler Film. Ein Film der durchaus Gefühle ausstrahlt und nicht nur Box-Kämpfe und Training zeigt. Aber auch die Box-Kämpfe waren wieder sehr gut inszeniert. Stallone bestand darauf alle Szenen selbst zu spielen und erntete dafür einige reale Verletzungen. Der Kampf endet überraschend und zeigt, dass ein Film nicht immer so verlaufen muss wie man es vielleicht am Anfang denkt. Auch der legendäre Rocky-Soundtrack kommt nicht zu kurz und untermalt die gefühlvollen und kämpferischen Szenen sehr gut. Insgesamt wirkt der Film allerdings etwas zu kitschig für europäische Verhältnisse. Für Rocky-Fans jedoch trotzdem ein wirklich interessantes Ende der Legende.

Punkte:

Autor: Daniel Fürg