Inhalt: Rocky Balboa (Sylvester Stallone) hat
sich von seiner Boxkarriere zurückgezogen
und betreibt nun ein kleines
Restaurant in Philadelphia und in seinem
Herzen ruht die Erinnerung an seine verstorbene
Frau Adrian. Rocky hat sichtlich
Spaß dabei seinen Gästen Geschichten aus
vergangenen Tagen zu erzählen und blüht
in seiner Funktion als Restaurantinhaber
richtig auf. Sein inzwischen erwachsener
Sohn (Milo Ventimiglia) lebt sein eigenes
Leben und möchte mit dem Ruhm seines
Vater möglichst wenig zu tun haben. Als
ein Fernsehsender eines Tages auf die Idee
kommt Rocky in einem virtuellen Kampf
gegen den amtierenden, ungeschlagenen
Box-Weltmeister (Antonio Traver) antreten
zu lassen und Rocky dabei auch noch gewinnt
wird seine Box-Leidenschaft wieder
geweckt. Er möchte ein letztes Mal in den
Ring steigen und beginnt hart dafür zu trainieren.
Als er dann dem Weltmeister Mason
„The Line“ Dixon im Ring gegenübersteht
beginnt ein überraschender Kampf.
Kritik: Ja er kann noch boxen. Nach fast 20 Jahren
kehrt Rocky noch einmal in den Ring zurück.
Sylvester Stallone wollte seiner Filmserie ein
würdiges Ende bereiten und das hat er, gemessen
an den vorherigen „Rocky“-Filmen,
auch geschafft. Überraschenderweise ist
„Rocky Balboa“ ein sehr emotionaler Film.
Ein Film der durchaus Gefühle ausstrahlt
und nicht nur Box-Kämpfe und Training
zeigt. Aber auch die Box-Kämpfe waren wieder
sehr gut inszeniert. Stallone bestand
darauf alle Szenen selbst zu spielen und erntete
dafür einige reale Verletzungen. Der
Kampf endet überraschend und zeigt, dass
ein Film nicht immer so verlaufen muss wie
man es vielleicht am Anfang denkt.
Auch der legendäre Rocky-Soundtrack
kommt nicht zu kurz und untermalt die
gefühlvollen und kämpferischen Szenen
sehr gut. Insgesamt wirkt der Film allerdings
etwas zu kitschig für europäische
Verhältnisse. Für Rocky-Fans jedoch trotzdem
ein wirklich interessantes Ende der
Legende.