Filmtest Oktober - Ricky Bobby

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Inhalt:
Alles was Ricky Boby (Will Ferrell) jemals wollte, war schnell zu sein… richtig schnell. Schon sein ganzes Leben lang träumte er davon, seinen Vater stolz zu machen, der ihm sagte:“ Wenn du nicht der Erste bist, bist du der Letzte“ – und dann die Familie sitzen ließ. Nach einem glücklichen Zufall, durch den Ricky vom Mechaniker zum Rennfahrer wird, steigt er schnell zum Star der Nascar-Szene auf. Er gewinnt jedes Rennen, gibt alles und hat einen wahrer Bleifuß. Er lebt im wahrsten Sinne den typisch amerikanischen Traum, hat alles, ist alles und will immer noch alles. Bis zu dem Zeitpunkt, als ihm sein Tempodrang einen schweren Unfall beschert. Er muss erkennen, dass er ohne sein Auto und ohne Titel zu gewinnen von niemandem gemocht wird. Als sein bester Freund Cal (John C. Reilly) ihm auch noch die Frau ausspannt, in sein Haus zeiht und seinen Platz im Team einnimmt, ist sein Wille vollkommen gebrochen. Bis ausgerechnet sein Vater auftaucht, ihm seine durch den Unfall gekommene Angst vorm Fahren nimmt und ihn mit allen Tricks wiederaufbaut. Ricky beschließt sein Comback. Allein schon, um seinen neusten Erzfeind, Jean Girard (Sacha Baron Cohen), den französischen Ex-Formel 1-Piloten, zu besiegen. Er will wieder gewinnen.

Kritik:
Ricky Boby ist ein Film, bei dem man anfänglich erwartet einen proletarischen „Wir sind Amerika Film“ zu sehn, entwickelt sich aber sehr schnell zu einer wahrhaft witzigen Komödie. Ein US-amerikanischer Einschlag ist zwar kaum zu leugnen, fällt aber in den seltensten Fällen zu unangenehm auf. Mit sehr lustigen Skatchen, originellen Charakteren und einem fantastischen Sacha Baron Cohen ist dieser Film wahrhaft lohnend. Baron, der vor allem durch Ali G bekannt wurde, spielt den französischen Rennfahrer mit so gutem Akzent, dass sich ein Kinobesuch allein wegen ihm schon lohnt. Die Story ist zwar nicht die originellste, passt aber gut zu den Figuren und ist eine Spaßgarantie für Groß und Klein. Intelligente Witze sind hier allerdings nicht zu erwarten.

Punkte:

Autor: Sven März