Filmtest August - Redbelt

Direkt zu: Inhalt - Kritik - Punkte

Inhalt:
Mike Terry (Chiwetel Ejiofor) ist Jiu-Jitsu-Lehrer, lebt mit seiner Ehefrau (Alice Braga) in Los Angeles und betreibt dort eine Jiu-Jitsu-Schule. Er lebt nach einem strengen Samurai-Kodex und hat der Welt der harten Wettkämpfe schon lange den Rücken gekehrt. Obwohl die Schule sehr anerkennt ist, haben die beiden jeden Monat mit finanziellen Problemen zu kämpfen, deren Lösung immer schwieriger zu werden droht. Durch Zufall bekommt er mit wie Filmstar Chet Frank (Tim Allen) in eine Schlägerei verwickelt wird und rettet ihm schließlich das Leben. Aus Dankbarkeit lädt Frank Mike und seine Frau zu sich ein und nach einigen darauf folgenden Gesprächen möchte er, dass Mike Co-Produzent seines neuen Filmes wird. Die finanziellen Probleme scheinen gelöst, doch das harte Showbusiness kennt keine Gnade und hat nur den eigenen Nutzen im Blick...

Kritik:
Jiu-Jitsu bedeutet übersetzt "Die Wissenschaft von der Nachgiebigkeit" und genau nach dieser Wissenschaft lebt auch die Hauptfigur von "Redbelt". Für ihn sind finanzielle Interessen zweitrangig, denn an erster Stelle steht die Lehre von Jiu-Jitsu. Er glaubt noch an das Gute im Menschen und vertraut voll und ganz darauf, was ihm dann im Laufe des Films gehörige Schwierigkeiten einbringt.
Regisseur David Mamet gehört zweifelsohne zu den wohl begabtesten Drehbuchautoren in Hollywood. Er schrieb an den Drehbüchern zu Filmen wie "The Untouchables", "Wag the Dog", "Hannibal" und führte er bei "Redbelt" zusätzlich auch Regie. Das ist ihm soweit auch recht gut gelungen und der Film ist ein sehr interessantes Werk geworden, das nicht zuletzt auch die Skrupellosigkeit unserer Gesellschaft anprangert. Hinzu kommen zahlreiche sehr gelungene Kampfszenen, die einen teilweise sogar regelrecht an den Kinosessel fesseln.

Punkte:

Autor: Daniel Fürg