Filmtest Juni - Räuber Kneißl

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Inhalt:
Der berühmt berüchtigte Räuber Kneißl lebt in seiner Kindheit mit seiner Familie in der Nähe von Dachau auf einem kleinen Bauernhof. Seine Familie lebt von der Hand in den Mund und so sind sie auf die Wilderei angewiesen, auf welche wiederum Zuchthaus steht. An einem Tag kommt es zum Eklat, die Polizei stürmt den Bauernhof der Kneißls, jagen den Vater. Als sie ihn zu fassen bekommen treten und schlagen sie so lange mit ihren Büchsen auf ihn ein, bis er stirbt, seine Frau wandert ins Zuchthaus. Die zurückgebliebenen Kinder müssen nun selbst zurecht kommen und so kommt es, dass sie sich ihren Lebensunterhalt durch Diebstähle ergaunern. Es kommt wie es kommen musste: Die Polizei kassiert auch die beiden Brüder ein, Mathias jüngerer Bruder stirbt nach 4 Jahren im Gefängnis. Zurück in der Freiheit sieht er nach vielen Jahren seine Familie wieder und eine Arbeit findet sich auch schnell bei einem Schreiner. Doch er wird von der Bevölkerung regelrecht zu weiteren kriminellen Taten getrieben. In einer Wirtschaft wird er von einem Polizisten derart provoziert, dass er zuschlägt. Die Polizei drängt seinen Arbeitgeber dazu ihm zu kündigen und so muss er sich wieder mit kriminellen Machenschaften über Wasser halten. Er wird erneut von der Polizei gejagt und flieht. Er will auf dem schnellsten Weg nach Amerika, da er sich dort eine bessere Zukunft erhofft. Seine Tante verrät sein Versteck an die Polizei und 160 Gendarmen umzingeln die Scheune. Sie durchlöchern die Holzwände wie einen Schweizer Käse. Er wird aus dem Haus gezogen und wider zusammengeflickt, so wartet er im Gefängnis auf seine Exekution.

Kritik:
Der Räuber Kneißl war so etwas wie der bayerischer Jesse James und hat hier einiges an Schindluder betrieben. Doch auch die Bevölkerung hat hier ihren Teil beigetragen und ihn immer wieder zurück in die Kriminalität getrieben. Marcus H. Rosenmüller hat sich seiner Geschichte nun angenommen und diesen Film gedreht. Mit Maximilian Brückner für die Hauptrolle ist ihm ein wahrer Glücksgriff gelungen, aber leider kann der Film keine passende Atmosphäre aufbauen - schade. Da wäre deutlich mehr Potential vorhanden gewesen.

Punkte:

Autor: Caren Berger