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Modified: Sonntag, 12. Februar 2006

Filmtest Februar - Räuber Hotzenplotz

„Ich raube mir, was mir gefällt, dafür bin ich bekannt“, prahlt der Räuber Hotzenplotz (ARMIN ROHDE) - laut eigener Aussage der bedeutendste Räuber weit und breit. Und hätte er nicht ausgerechnet die geliebte Kaffeemühle der Großmutter (CHRISTIANE HÖRBIGER) geklaut, dann ja dann hätten sich der Kasperl (MARTIN STÜHRK) und der Seppel (MANUEL STEITZ) nicht auf die gefahrvolle Suche gemacht und dabei ihre Mützen nicht getauscht („damit der Räuber uns nicht wieder erkennt“). Dann wären vielleicht auch nicht der Wachtmeister Dimpfelmoser (PIET KLOCKE) und die Wahrsagerin Frau Schlotterbeck (KATHARINA THALBACH) samt Kroko-Hund (der in ein Krokodil verwandelte Hund) Wasti zusammen gekommen. Und die schöne Fee Amaryllis (BARBARA SCHÖNEBERGER) hätte für immer und ewig als eklige Unke in den Verliesen des bösen Zauberers Zwackelmann (RUFUS BECK) schmachten müssen. Aber am Schluss bekommt jeder das, was er verdient: Feenkraut, Kartoffeln, ein Miniaturschloss, einen mit Sand beladenen Goldwagen – und die Großmutter ihre Kaffeemühle zurück.



Bewertung (von daniel):

Die Romanvorlage von Otfried Preußler hat schon über 6,5 Millionen Kinder begeistert und wurde sogar in 34 Sprachen übersetzt. Diese Zahlen setzen hohe Maßstäbe an eine Verfilmung des Stoffes. Diese Anforderungen werden hier im Großen und Ganzen durchaus erfüllt. Das Kostüm von Armin Rhode wirkt zwar nicht allzu überzeugend, doch dieser Eindruck wird durch die sehr gute schauspielerische Leistung wieder gut gemacht. Leider muss man sagen, dass dieser Film wirklich nur etwas für Kinder ist, ältere Besucher werden die Kulissen und auch die Geschichte für zu lächerlich halten.


Punkte (von daniel):