Inhalt: Inspektor Clouseau ermittelt wieder! Nach dem
Mord an dem bekannten Fußballtrainer Gluant
wird auch noch dessen wertvoller Diamantring,
der ‚Pink Panther’ gestohlen und Inspektor
Clouseau (Steve Martin) übernimmt den Fall.
An seiner Seite stehen der Gendarm Ponton
(Jean Reno) und die hilfsbereite Sekretärin
Nicole (Emily Mortimer), die mit ihm bald durch
dick und dünn gehen. Bei seinen Recherchen
wird Clouseau misstrauisch von Chefinspektor
Dreyfus (Kevon Kline) beobachtet, der eigentlich
darauf hofft, das Clouseau bei dieser Aufgabe
scheitern wird. Doch Clouseau wäre nicht
Clouseau, wenn es ihm nicht gelänge, durch
alle Fettnäpfchen hindurch und am Chaos vorbei,
Licht in das Dunkle dieses Kriminalfalles zu
bringen. Dass er bei der Beschattung von Xania
(Beyoncé Knowles), der Freundin des Opfers,
gezwungen ist, nach New York zu fliegen, sieht
Clouseau dabei eher als sportliche Herausforderung.
In seiner unnachahmlichen Art und mit seiner
faszinierenden Vorgehensweise mag Clouseau
seine Umgebung in Schutt und Asche legen,
letztendlich löst er unbeirrt den Fall und stiehlt
Chefinspektor Dreyfuss die Show...
Kritik: Nach nunmehr über 2 Jahrzehnten, als das
letzte Kapitel einer legendären Filmreihe mit
„Der rosarote Panther wird gejagt“ eingeläutet
wurde, versucht jetzt Steve Martin die Rolle
des tapsigen Inspektor Clouseau zu übernehmen,
keine leichte Aufgabe denke man doch
nur an das geniale Vorbild Peter Sellers. Doch
mit Steve Martin hat man genau den richtigen
gefunden, er verkörpert Clouseau so glaubhaft
und mit so viel Witz, dass es nur wenige
Momente gibt, in denen man die alte Figur vermisst.
Und es ist vor allem dieser urkomische
Steve Martin, der dem Film die meisten lustigen
Momente beschert, vom „Damburger“
bis zum „Sicherheitscheck“, jeder Gag
zündet perfekt, die Dialoge sind außerordentlich
witzig und auch Slapstick-Einlagen gibt
es zu genüge. Eine derartige Attacke auf die
Lachmuskeln bekam man lange nicht mehr
zu sehen und es kann durchaus passieren,
dass man feuchte Augen bekommt, vom Lachen
versteht sich. Dennoch merkt man dem
Film an manchen Stellen an, dass er krampfhaft
versucht lustig zu sein und auch von dem
unwiderstehlichen Charme der alten Filme ist,
trotz der tollen Schauspieler, nur an sehr wenigen
Stellen etwas zu spüren. Auch die Story
fesselt nicht wirklich und ist an manchen Stellen
doch sehr dünn. Das stört aber nicht wirklich,
da man von einer Komödie Zwerchfellattacken
en masse erwartet und die bekommt
man hier garantiert. Bleibt nur zu hoffen, dass
man mit den deutschen Synchronstimmen einen
adäquaten Ersatz findet, denn ohne den
französischen Akzent würde der Film sehr viel
seiner lustigen Atmosphäre einbüßen.