Filmtest Februar - Pink Panther

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Inhalt:
Inspektor Clouseau ermittelt wieder! Nach dem Mord an dem bekannten Fußballtrainer Gluant wird auch noch dessen wertvoller Diamantring, der ‚Pink Panther’ gestohlen und Inspektor Clouseau (Steve Martin) übernimmt den Fall. An seiner Seite stehen der Gendarm Ponton (Jean Reno) und die hilfsbereite Sekretärin Nicole (Emily Mortimer), die mit ihm bald durch dick und dünn gehen. Bei seinen Recherchen wird Clouseau misstrauisch von Chefinspektor Dreyfus (Kevon Kline) beobachtet, der eigentlich darauf hofft, das Clouseau bei dieser Aufgabe scheitern wird. Doch Clouseau wäre nicht Clouseau, wenn es ihm nicht gelänge, durch alle Fettnäpfchen hindurch und am Chaos vorbei, Licht in das Dunkle dieses Kriminalfalles zu bringen. Dass er bei der Beschattung von Xania (Beyoncé Knowles), der Freundin des Opfers, gezwungen ist, nach New York zu fliegen, sieht Clouseau dabei eher als sportliche Herausforderung. In seiner unnachahmlichen Art und mit seiner faszinierenden Vorgehensweise mag Clouseau seine Umgebung in Schutt und Asche legen, letztendlich löst er unbeirrt den Fall und stiehlt Chefinspektor Dreyfuss die Show...

Kritik:
Nach nunmehr über 2 Jahrzehnten, als das letzte Kapitel einer legendären Filmreihe mit „Der rosarote Panther wird gejagt“ eingeläutet wurde, versucht jetzt Steve Martin die Rolle des tapsigen Inspektor Clouseau zu übernehmen, keine leichte Aufgabe denke man doch nur an das geniale Vorbild Peter Sellers. Doch mit Steve Martin hat man genau den richtigen gefunden, er verkörpert Clouseau so glaubhaft und mit so viel Witz, dass es nur wenige Momente gibt, in denen man die alte Figur vermisst. Und es ist vor allem dieser urkomische Steve Martin, der dem Film die meisten lustigen Momente beschert, vom „Damburger“ bis zum „Sicherheitscheck“, jeder Gag zündet perfekt, die Dialoge sind außerordentlich witzig und auch Slapstick-Einlagen gibt es zu genüge. Eine derartige Attacke auf die Lachmuskeln bekam man lange nicht mehr zu sehen und es kann durchaus passieren, dass man feuchte Augen bekommt, vom Lachen versteht sich. Dennoch merkt man dem Film an manchen Stellen an, dass er krampfhaft versucht lustig zu sein und auch von dem unwiderstehlichen Charme der alten Filme ist, trotz der tollen Schauspieler, nur an sehr wenigen Stellen etwas zu spüren. Auch die Story fesselt nicht wirklich und ist an manchen Stellen doch sehr dünn. Das stört aber nicht wirklich, da man von einer Komödie Zwerchfellattacken en masse erwartet und die bekommt man hier garantiert. Bleibt nur zu hoffen, dass man mit den deutschen Synchronstimmen einen adäquaten Ersatz findet, denn ohne den französischen Akzent würde der Film sehr viel seiner lustigen Atmosphäre einbüßen.

Punkte:

Autor: Fabian Ohrner