Inhalt: Am Ende seiner Highschool-Tage leidet Indie
Rock Bandmitglied
Nick (Michael Cera) wegen dem plötzlichen Aus zwischen ihm und Tris (Alexis Dziena) unter schwerem Liebeskummer.
Um über die Trennung hinwegzukommen, vergräbt sich der junge Bassist in seinem
New Jersey Vorstadt Zimmer und mixt unzählige Alben für seine Angebetete. Diese wirft die liebevoll gestalteten
Mix- CD´s jedoch herzlos weg. Norah (Kat Dennings),
eine Klassenkameradin
von Tris, kann einige der Alben aus dem Müll fischen und schwärmt insgeheim für den Unbekannten hinter der Musik. Als Norah mit einer Freundin eines von Nick`s Konzerten in New York besucht,
fühlt sie sich sofort zu ihm hingezogen, ohne zu wissen, dass er eben dieser Unbekannte ist. Mit ein bisschen Nachhilfe von Nick´s schwulen Bandkollegen
begeben sich Nick und Norah auf die turbulente Suche nach der angesagten Untergrundband „Where`s Fluffy“. Bevor sich die Beiden
näher kommen können, müssen sie mit ihrer Vergangenheit
- vor allem in Liebesdingen
- abschließen… In Nick & Norah`s Infinite Playlist
geht es um die Liebe zur Musik, Freunde, Parties und darum vielleicht den Einen oder die Eine zu treffen.
Kritik: Nick & Norah“ ist ein Teenie- Film der etwas
anderen, etwas
cooleren Art als man sie sonst aus Hollywood kennt. Cooler als beispielsweise
Eine wie Keine (1999) deshalb, weil der Film von stereotypischen Pfaden wie Schönheitskönigin, Abschlussball,
dem ersten Mal abweicht. Der Film lebt von der Faszination für Musik und von den Einblicken ins New Yorker Nachtleben. Die Handlung ist recht verworren
und nimmt viele unnötige
Wendungen. Dadurch erhält der Film einen Road Movie Charakter und wirkt (vielleicht absichtlich) „verpeilt“.
Allerdings hätte man sich die Ekelelemente wirklich
sparen können. Auch wenn sich übergeben zum Feiern dazugehört, muss man es nicht gleich in allen
Einzelheiten zeigen und meinen, es wäre witzig. Dann sollte der Film doch lieber gänzlich auf humoristische Einlagen verzichten. Mal abgesehen von diesen eher unschönen Szenen ist der Film ein netter Kurztrip ins nächtliche Manhattan - und zurück in die Spätpubertät.