Filmtest Oktober - Nacho Libre

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Inhalt:
Gott hat so manche Plagen für die Menschheit auserkoren. Mit diesem Film führt sein Gefolgsmann Nacho (Jack Black) einen wahren Kreuzzug gegen alle Fans des spannenden und intelligenten Kinos, sowie des guten Geschmacks. Nacho ist Mönch und Koch eines christlichen Waisenhauses in Mexiko. Da das Kloster so gut wie kein Geld hat, kann er den Kindern nichts kulinarisch Außergewöhnliches bieten. Sein Plan: Er muss an Geld kommen. Sein Weg: Nichts geringeres, als zusammen mit dem auf der Straße lebenden Esqueleto (Héctor Jiménez) Wrestler zu werden. Das Duo ist zwar nicht sonderlich erfolgreich, verdient aber durch die Kampfteilnamen gutes Geld. Also Nacho sich unfreiwillig vor versammelter „Waisenhausmannschaft“ offenbart, macht er sich zu einem letzten Kampf auf. Sein Gegner ist kein geringerer, als der Star der Szene. Der Preis: 10.000 Pesos und vielleicht das Herz seiner geliebten Ordensschwester Encarnación (Ana de la Reguera).

Kritik:
Eigentlich geht man ja ins Kino, um zu entspannen und Spaß zu haben. Der einzige allerdings, der sich hach diesem Kinobesuch freuen wird, ist ihr Geldbeutel, auf Grund des Gewichtsverlusts. Es gibt an diesem Film wirklich nichts schön zu reden. Die Musik wirkt meist vollkommen übertrieben, gar absurd. Die Schauspieler machen ihre dürftigen Rollen auch nicht grade zu Sternstunden, wobei vor allem Jack Black viel von seiner durch „School of Rock“ gewonnenen Sympathie einbüßt. Die Witze sind schlecht, teils mit einfach nur widerlichem Charme, die Story ist dumm und einfallslos. Man hätte diesen Film auch in zwanzig Minuten, im Nachtprogramm eines fünftklassigen Senders laufen lassen können. Man darf sich fragen, ob die Wege Paramounts nach dem Rausschmiss von Tom Cruise wirklich in derart geschmacklose Welten führen.

Punkte:

Autor: Sven März