Inhalt: Gott hat so manche Plagen für die Menschheit
auserkoren. Mit diesem Film führt sein Gefolgsmann
Nacho (Jack Black) einen wahren
Kreuzzug gegen alle Fans des spannenden
und intelligenten Kinos, sowie des guten Geschmacks.
Nacho ist Mönch und Koch eines
christlichen Waisenhauses in Mexiko. Da das
Kloster so gut wie kein Geld hat, kann er den
Kindern nichts kulinarisch Außergewöhnliches
bieten. Sein Plan: Er muss an Geld kommen.
Sein Weg: Nichts geringeres, als zusammen
mit dem auf der Straße lebenden Esqueleto
(Héctor Jiménez) Wrestler zu werden. Das Duo
ist zwar nicht sonderlich erfolgreich, verdient
aber durch die Kampfteilnamen gutes Geld.
Also Nacho sich unfreiwillig vor versammelter
„Waisenhausmannschaft“ offenbart, macht er
sich zu einem letzten Kampf auf. Sein Gegner
ist kein geringerer, als der Star der Szene.
Der Preis: 10.000 Pesos und vielleicht
das Herz seiner geliebten Ordensschwester
Encarnación (Ana de la Reguera).
Kritik: Eigentlich geht man ja ins Kino, um zu entspannen
und Spaß zu haben. Der einzige
allerdings, der sich hach diesem Kinobesuch
freuen wird, ist ihr Geldbeutel, auf Grund des
Gewichtsverlusts. Es gibt an diesem Film wirklich
nichts schön zu reden. Die Musik wirkt
meist vollkommen übertrieben, gar absurd.
Die Schauspieler machen ihre dürftigen Rollen
auch nicht grade zu Sternstunden, wobei vor
allem Jack Black viel von seiner durch „School
of Rock“ gewonnenen Sympathie einbüßt. Die
Witze sind schlecht, teils mit einfach nur widerlichem
Charme, die Story ist dumm und einfallslos.
Man hätte diesen Film auch in zwanzig
Minuten, im Nachtprogramm eines fünftklassigen
Senders laufen lassen können. Man darf
sich fragen, ob die Wege Paramounts nach
dem Rausschmiss von Tom Cruise wirklich in
derart geschmacklose Welten führen.