Filmtest April - Mr. Bean mach Ferien

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Inhalt:
Ein verregneter Tag irgendwo in England. Mr. Bean (Rowan Atkinson) fährt mit seinem heißgeliebten, grünschwarzen Mini zur Kirche um dort an einer Verlosung teilzunehmen. Als Hauptpreis ist eine Reise nach Cannes ausgelobt, die sich Bean keinesfalls entgehen lassen möchte. Er hat Glück und gewinnt. Sofort macht er sich auf nach Frankreich und erlebt schnell, dass die französische Sprache wohl doch mehr Wörter als „Oui“, „Non“ und „Gracias“ besitzt. Moment, „Gracias“? Nein, das ist nicht französisch, aber diese Tatsache wurde unserem Helden wohl verschwiegen. Da sich „Oui“ ja auch viel positiver und freundlicher anhört als „Non“ wählt Bean natürlich diese Variante wenn er etwas gefragt wird und nichts versteht. Mit diesen Sprachkenntnissen und Beans gnadenloser Tollpatschigkeit lässt das erste Problem nicht lange auf sich warten. Als er dann endlich im Zug nach Cannes sitzt entdeckt er einen kleinen Jungen (Max Baldry) der seinen Vater (Karel Roden) vermisst. Selbiger wurde von Bean nämlich so sehr abgelenkt, dass er den Zug verpasste. Unser Engländer fühlt sich natürlich sofort für den Kleinen verantwortlich und folgt ihm von nun an auf Schritt und Tritt – naja, er versucht es zumindest. Das zieht eine Menge Chaos nach sich und letztendlich fahndet sogar die französische Polizei nach Mr. Bean...

Kritik:
Mr. Bean ist Kult und urkomisch. Rowan Atkinson ist wohl der einzige lebende Komiker, der es so gekonnt schafft sein Publikum praktisch ohne Worte zum Lachen zu bringen. 1990 tauchte er in seiner Paraderolle, Mr. Bean, zum ersten Mal in den britischen Fernsehschirmen auf und verzauberte sofort sein Publikum. Vor nun schon 10 Jahren mischte Bean in seinem ersten Kinofilm, „Bean – der ultimative Katastrophenfilm“, Los Angeles auf. In „Mr. Bean macht Ferien“ geht es nun nach Frankreich. Eine Reise für die sich Bean extra fundierte Sprachkenntnisse angeeignet hat. Dieser Film bietet einen Gag nach dem anderen und jeder einzelne schlägt sich sofort erfolgreich auf die Lachmuskeln des Zuschauers nieder. Glücklicherweise hat man sich hier dazu entschieden Bean sehr wenig sprechen zu lassen, anders als im ersten Kinofilm, als die Figur plötzlich sprechen lernte und diese Tatsache auf herbe Kritik der Fangemeinde stieß. Bei „Mr. Bean macht Ferien“ kann man eigentlich nur noch sagen: „Go and watch it“ und „Gracias, Mr. Bean“.

Punkte:

Autor: Daniel Fürg