Inhalt: Burt Munro ist Rentner und ein waschechter
Neuseeländer. Doch er ist nicht nur auf sein
Land stolz, denn sein wirklicher Liebling ist
eine alte Indian - ein 46 Jahre altes Motorrad
an dem er rund um die Uhr schraubt. Mit diesem
Motorrad macht er sich allen Hindernissen
zum Trotz auf den Weg in das weit entfernte,
amerikanische Utah um sich dort einen lang
gehegten Lebenswunsch zu erfüllen: Einmal
mit seiner Indian über die flachen Salztonebenen
fahren und dabei die Zeit nehmen lassen
damit er endlich weiß wie schnell sie wirklich
fährt. Auf seiner turbulenten Reise muss er mit
zahlreichen Problemen fertig werden und als
wäre das nicht schon genug macht ihm auch
noch sein altes Herz zu schaffen.
Kritik: Anthony Hopkins ist seit jeher ein Garant für
gute Filme. Wo er mitspielt kann man von
einem stets sehenswerten Ergebnis ausgehen.
So verwundert es kaum, dass auch „Mit Herz
und Hand“ keine Enttäuschung ist. Hopkins
schafft es für den Zuschauer absolut unsichtbar
zu sein - nur die Figur Burt Munro ist zu
sehen, als hätte der Schauspieler niemals eine
andere Rolle verkörpert. Burt Munro ist eine
bemerkenswerte Persönlichkeit; die Geschichte,
die in „Mit Herz und Hand“ erzählt wird, hat
sich wirklich zugetragen. Der Zuschauer fiebert
mit dem Charakter in jeder Sekunde mit
als wäre er live dabei.
Es ist schön zu sehen, dass es noch Filme gibt
die nicht nur von Computer- Animationen beherrscht
werden und man merkt dabei, dass
diese Werke trotzdem funktionieren und begeistern.
Die Hauptfigur ist dem Publikum so
nah, dass dieses mit ihr durch alle Höhen und
Tiefen geht. Dem Einen oder Anderen werden
einige Stellen sicherlich Tränen in die Augen
treiben und das nicht etwa weil sie so traurig
sind sondern weil sie so wahnsinnig, so unglaublich
schön sind. „Mit Herz und Hand“ ist
ein Film fernab des
Mainstream- Kinos mit wunderbaren Bildern
und tollen Charakteren bei dem es, wieder Titel
schon sagt, mit Herz und Hand zur Sache
geht. Absolut sehenswert!