Inhalt: Dave Ming Cheng (Eddie Murphy) ist kein gewöhnlicher Mensch. Nein, er ist genau genommen überhaupt kein Mensch, sondern ein Raumschiff. Wie das funktionieren soll? Nun ja, in seinem Inneren sitzen kleine, 4 cm große Außerirdische, die mehr schlecht als recht versuchen nicht aufzufallen und Dave steuern. Der Kapitän (Eddie Murphy) hat den Auftrag, mit seiner Crew einen geheimnisvollen Stein aus dem All zu finden, der für das Überleben der eigenen Spezies von großer Wichtigkeit ist. Die kleinen Außerirdischen müssen sich in der ungewohnt großen Welt mit den riesigen Kreaturen, die auf ihr leben jedoch zuerst einmal zurechtfinden. Die ersten Gehversuche von Dave sehen somit etwas sehr unkoordiniert aus – ganz zu schweigen von der Kommunikation anderen Lebewesen gegenüber. So kommt es, dass das Auffinden dieses mysteriösen Steins nicht so einfach ist und sie die Hilfe der ungeliebten Erdlinge benötigen. Gina Morrison (Elizabeth Banks) und deren Sohn Josh (Austyn Lind Myers) sollen Dave bei der Suche unterstützen. Josh weiß sogar, wo der Stein ist, aber so langsam lässt sich die Crew des Raumschiffes vom Leben auf der Erde beeinflussen, findet Gefallen an Musik, Tanz und der Liebe, die sie zuvor nicht kannten.
Kritik: Was kommt dabei heraus, wenn der Regisseur und der Star des mittelmäßigen Films „Norbit“ noch einen weiteren Film drehen? Richtig, noch ein mittelmäßiger Film. Die Rede ist von Brian Robbins, Eddie Murphy und „Mensch, Dave“. Ein Film, der hin und wieder durchaus amüsant ist, aber dann doch etwas zu übertrieben und aufdringlich auf den Zuschauer einprallt. So könnte man auch die Entwicklung von Eddie Murphy in den vergangenen Jahren beschreiben. Gut, er ist nach wie vor einer der kommerziell erfolgreichsten Schauspieler der Kinogeschichte, aber er war schon einmal deutlich besser. Seine schauspielerischen Leistungen der letzten Zeit können nicht ansatzweise an Filme wie „Der Prinz aus Zamunda“ oder „Die Glücksritter“ anknüpfen, die in den 80er Jahren in den Kinos gelaufen sind. In diesen Filmen zeigte er noch echten Humor und nicht nur diese aufgesetzten und geplanten Drehbuchlacher. So kann man eben keine wirklich gute Komödie auf die Beine stellen und das zeigt sich dann eben auch deutlich bei „Mensch, Dave“. Zusätzlich wirkt der Film auch sehr überladen: Liebesgeschichte, Science-Fiction-Plot, Comedy- Einlagen und Action-Sequenzen à la „RoboCop“ – das ist einfach zu viel für einen Film.