Inhalt: Calvin Sims wurde gerade aus dem Gefängnis
entlassen, doch er plant schon seinen
nächsten Coup als Juwelendieb. Mit seinem
Kumpel Percy P stiehlt er einen pflaumengroßen
Diamanten aus einem Juwelierladen.
Doch wie es das Schicksal will, können sie ihre
Beute nicht wie vereinbart ihrem Auftraggeber
übergeben, sondern müssen sie auf der Flucht
vor der Polizei verstecken und zwar bei einem
nichts ahnenden Pärchen. Um ihre kostbare
Errungenschaft nicht zu verlieren, verfolgen
sie das Ehepaar und schmieden einen Plan
um wieder an den Klunker zu kommen. Sie beschleißen
den kleinwüchsigen Calvin als Findelkind
zu verkleiden und legen ihn vor die Tür.
Eine lustige und spannende Geschichte nimmt
ihren Lauf, denn die beiden Halunken haben
nicht mit der großen Fürsorge des neuen „Papas“
gerechnet, da dessen Kinderwunsch sich
nun von selbst erfüllt hat. Doch so einfach wie
gedacht kommt Calvin nicht an den Diamanten
heran, denn seine „Eltern“ lassen ihn nicht
mehr aus den Augen und machen ihn das Leben
zur Hölle, da sie ihn natürlich ganz nach
seinem vorgetäuschten Alter behandeln…
Kritik: „Little Man“ ist ein wirklich sehr unterhaltender
Film mit einigen Hip Hop-Segmenten, also
eher etwas für das jüngere Publikum. Insgesamt
ist er sehr lustig und spannend gestaltet.
Vor allem ist zu bemerken, dass die Schauspieler
wirklich sehr gut mit ihren Rollen verschmelzen.
Die Musik zu dem von Keenen
Ivory Wayans kreierten Film unterstreicht die
Welt der Gangster, in der die Handlung stattfindet,
sehr gut; also ein insgesamt lohnendes
Kinoerlebnis.