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Modified: Mittwoch, 4. Januar 2006

Filmtest Dezember - King Kong

Wir schreiben das Jahr 1933, die Zeit der Großen Depression in Amerika. Wie so viele findet die Varieté-Schauspielerin Ann Darrow (die Oscar©-nominierte Naomi Watts) keine Arbeit. Sie lehnt faule Kompromisse ab und will ihre Seele nicht für eine Tingeltangel-Karriere verkaufen. Ziellos streift sie durch die Straßen von Manhattan. Bei ihrem verzweifelten Versuch, einen Apfel zu stehlen, wird sie von Regisseur Carl Denham (Jack Black) gerettet. Der schillernde Denham scheint ebenfalls ein eigenwilliges Verhältnis zum Eigentum zu haben: Kurz zuvor hat er die einzige Kopie seines unvollendeten Films gestohlen, weil das Studio dessen Fertigstellung verhindern wollte. Noch an diesem Abend will Carl seine Crew an Bord des Dampfers S. S. Ventura versammeln, um auf die geheimnisvolle Skull Island im fernen Singapur zu reisen, wo er seinen Abenteuerfilm vollenden will. Weil seine Hauptdarstellerin kurzfristig abgesprungen ist, kommt Ann dem Regisseur gerade recht. Die Schauspielerin reagiert skeptisch. Erst als sie erfährt, dass der gesellschaftskritische Bühnenautor Jack Driscoll (Oscar®-Preisträger Adrien Brody) das Drehbuch schreibt, lässt sie sich für die Rolle überreden – dass Driscoll den Job aus bloßer Geldnot übernahm, ahnt Ann noch nicht. Mit der naiven Schauspielentdeckung und einem genötigten Drehbuchautor an Bord verlässt Denhams Film-Dampfer den Hafen von New York und beginnt eine Reise, deren Verlauf sich niemand an Bord je hätte erträumen können.



Bewertung (von daniel):

Mit dem Remake von „King Kong“ hat sich Peter Jackson einen Kindheitstraum erfüllt. Von daher kann man sich denken, dass er versucht hat das bestmögliche aus dem Stoff herauszuholen. Und genau das hat er auch getan. Mit der heutigen Computertechnik konnte er King Kong selbst und die anderen Bewohner von Skull Island sehr realistisch animieren. Schade ist nur, dass der Himmel oft zu gemalt wirkt. Ansonsten bietet der Film spektakuläre Effekte und eine durchwegs spannende Story. Die erste Stunde ist zwar recht langweilig doch das wird durch die darauf folgenden beiden Stunden wieder gut gemacht. Diese beiden letzten Stunden des Films bieten Spannung, gruselige Bilder und faszinierende Geschöpfe. Somit ein Film der insgesamt den Erwartungen entspricht und eigentlich nicht enttäuscht da man ja weiß was man zu erwarten hat wenn man einen King Kong Film anschauen möchte. Die Rollen sind alle gut besetzt und werden von den Schauspielern sehr gut gespielt.


Punkte (von daniel):