Filmtest Juni - Jugend ohne Jugend

Direkt zu: Inhalt - Kritik - Punkte - Zusatzmaterial

Inhalt:
Der Linguistik- Professor Dominic Matei (Tim Roth) möchte seinem Leben eigentlich ein Ende setzen und reist dafür nach Bukartest. Als er das Bahnhofgebäude verlässt wird er von einem Blitz getroffen und überlebt auf wundersame Weise. Noch verwunderlicher ist allerdings der darauf folgende Heilungsprozess. Im wachsen neue Zähne und er erhält seine Jugend zurück - sowohl körperlich als auch geistig. Seine plötzliche Unsterblichkeit und Verjüngung wird schnell öffentlich und weckt das Interesse der Nazis. Er flieht in die Schweiz und trifft dort auf seine verflossene Geliebte Laura (Alexandra Maria Lara), die jedoch nur körperlich Laura zu sein scheint. Sie leidet außerdem an nächtlichen Wahnvorstellungen in denen sie immer weiter zum Ursprung der Sprache zurückreist. Mit ihrer Hilfe hat Matei die Möglichkeit seine Forschungsarbeit über dieses Thema fortzusetzen. Als er jedoch merkt, dass diese Wahnzustände von seiner Gegenwart abhängen und Laura dadurch immer weiter altert muss er sich zwischen der großen Liebe und seinem Lebenswerk entscheiden.

Kritik:
Francis Ford Coppolas erster Film nach vielen Jahren verblüfft durch geistige Verwirrung des Zuschauers. „Jugend ohne Jugend“ ist ein Film, der erst einige Tage nach dem eigentlichen Erleben des Werks im Unterbewusstsein reift, um dann den wahren Sinn der Geschichte greifbar zu machen. Es ist verständlich, wenn das Publikum hiervon gar nicht begeistert ist, aber nach einiger Überlegung muss man sagen, dass dem großen Regie-Meister hier wieder ein außergewöhnlicher Film gelungen ist.

Punkte:

Autor: Daniel Fürg

Zusatzmaterial:
Interview mit Alexandra Maria Lara
- Gewinnspiel