Inhalt: Der Linguistik-
Professor Dominic
Matei
(Tim Roth)
möchte seinem
Leben eigentlich ein Ende
setzen und reist dafür nach
Bukartest. Als er das Bahnhofgebäude
verlässt wird er
von einem Blitz getroffen
und überlebt auf wundersame
Weise. Noch verwunderlicher
ist allerdings der
darauf folgende Heilungsprozess.
Im wachsen neue
Zähne und er erhält seine
Jugend zurück - sowohl
körperlich als auch geistig.
Seine plötzliche Unsterblichkeit
und Verjüngung
wird schnell öffentlich und
weckt das Interesse der Nazis.
Er flieht in die Schweiz
und trifft dort auf seine
verflossene Geliebte Laura
(Alexandra Maria Lara), die
jedoch nur körperlich Laura
zu sein scheint. Sie leidet
außerdem an nächtlichen
Wahnvorstellungen in denen
sie immer weiter zum
Ursprung der Sprache zurückreist.
Mit ihrer Hilfe hat
Matei die Möglichkeit seine
Forschungsarbeit über
dieses Thema fortzusetzen.
Als er jedoch merkt, dass
diese Wahnzustände von
seiner Gegenwart abhängen
und Laura dadurch immer
weiter altert muss er sich
zwischen der großen Liebe
und seinem Lebenswerk
entscheiden.
Kritik: Francis Ford Coppolas
erster Film nach vielen
Jahren verblüfft durch
geistige Verwirrung des Zuschauers.
„Jugend ohne Jugend“
ist ein Film, der erst
einige Tage nach dem eigentlichen
Erleben des Werks im
Unterbewusstsein reift, um
dann den wahren Sinn der
Geschichte greifbar zu machen.
Es ist verständlich,
wenn das Publikum hiervon
gar nicht begeistert ist, aber
nach einiger Überlegung
muss man sagen, dass dem
großen Regie-Meister hier
wieder ein außergewöhnlicher
Film gelungen ist.