Inhalt: Was haben eigentlich ein Grizzlybär und ein
kleinwüchsiger Hirsch gemeinsam? Richtig,
nichts, außer, dass sie im Normalfall in
der Wildnis leben. Das heißt aber eben nur
im Normalfall… In Jagdfieber lebt Grizzlybär
Boog. Als Haustier einer Menschenfrau, hat einen
Teddybären als besten Freund und Angst
vor der Außenwelt. Das ungleiche Duo gibt
Vorstellungen mit Kunststücken und Schauspiel
vor Publikum. Alles scheint friedlich und
schön, bis der kleine Hirsch Elliot bei Boog
auftaucht. Er wurde von einem Jäger gefangen
und wird, wie sollte es auch anders sein, vom
zahmen Bären befreit. Aus Dankbarkeit folgt
Elliot Boog und zeigt ihm die Natur. Die Idylle
wird gestört, als die beiden „Wildtiere“ diskutieren.
Die Menschen, die sie dabei beobachten,
hören natürlich nur das Bärengebrüll und das
Röhren des Hirsches. Sie denken Boog wäre
aggressiv und gefährlich. Der nicht an die Natur
gewöhnte, kuschelige Grizzly wird nun vom
örtlichen Ranger und seiner Ziehmutter ausgesetzt.
Er muss sich nun ohne Klopapier und
Keckse in der großen weiten Welt der Rocky
Mountains zurechtfinden. Das Problem: Die
Jagdsaison hat begonnen und schottische
Eichhörnchen bombardieren ihn mit Nüssen.
Kritik: Jagdfieber ist ein klasse Film für Jung und Alt,
vom Regisseur von „Der König der Löwen.“
Obwohl er animiert ist und damit auf Kinder
abzielt, werden sich selbst Erwachsene vor
Lachen biegen. Wirklich cool sind die Stimmen
von Boog und Elliot. Sie werden von keinen
geringeren als den Synchronstimmen von
Eddy Murphy und Aston Kutcher gesprochen.
Besonders gelungen sind die unterschiedlichen
Tiercharaktere, wie z.B. die schottischen
Eichhörnchen im „Braveheard-Stil“, oder das
Kampfschwadron Enten. Jagdfieber ist absolut
zu empfehlen und zur Abwechslung mal ein
Kinderfilm, bei dem Eltern mindestens genauso
viel Spaß haben werden, wie ihre Kleinen.