Filmtest Oktober - Jagdfieber

Direkt zu: Inhalt - Kritik - Punkte

Inhalt:
Was haben eigentlich ein Grizzlybär und ein kleinwüchsiger Hirsch gemeinsam? Richtig, nichts, außer, dass sie im Normalfall in der Wildnis leben. Das heißt aber eben nur im Normalfall… In Jagdfieber lebt Grizzlybär Boog. Als Haustier einer Menschenfrau, hat einen Teddybären als besten Freund und Angst vor der Außenwelt. Das ungleiche Duo gibt Vorstellungen mit Kunststücken und Schauspiel vor Publikum. Alles scheint friedlich und schön, bis der kleine Hirsch Elliot bei Boog auftaucht. Er wurde von einem Jäger gefangen und wird, wie sollte es auch anders sein, vom zahmen Bären befreit. Aus Dankbarkeit folgt Elliot Boog und zeigt ihm die Natur. Die Idylle wird gestört, als die beiden „Wildtiere“ diskutieren. Die Menschen, die sie dabei beobachten, hören natürlich nur das Bärengebrüll und das Röhren des Hirsches. Sie denken Boog wäre aggressiv und gefährlich. Der nicht an die Natur gewöhnte, kuschelige Grizzly wird nun vom örtlichen Ranger und seiner Ziehmutter ausgesetzt. Er muss sich nun ohne Klopapier und Keckse in der großen weiten Welt der Rocky Mountains zurechtfinden. Das Problem: Die Jagdsaison hat begonnen und schottische Eichhörnchen bombardieren ihn mit Nüssen.

Kritik:
Jagdfieber ist ein klasse Film für Jung und Alt, vom Regisseur von „Der König der Löwen.“ Obwohl er animiert ist und damit auf Kinder abzielt, werden sich selbst Erwachsene vor Lachen biegen. Wirklich cool sind die Stimmen von Boog und Elliot. Sie werden von keinen geringeren als den Synchronstimmen von Eddy Murphy und Aston Kutcher gesprochen. Besonders gelungen sind die unterschiedlichen Tiercharaktere, wie z.B. die schottischen Eichhörnchen im „Braveheard-Stil“, oder das Kampfschwadron Enten. Jagdfieber ist absolut zu empfehlen und zur Abwechslung mal ein Kinderfilm, bei dem Eltern mindestens genauso viel Spaß haben werden, wie ihre Kleinen.

Punkte:

Autor: Sven März