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Interview mit David Kross Das Interview wurde geführt von: David Kross über seine Rolle im Film "Krabat" Was bedeutet das Buch „Krabat“ für Dich? Kanntest Du das Buch noch aus Deiner Schulzeit? Vorher kannte ich das Buch noch nicht, habe es allerdings in Vorbereitung auf die Rolle gelesen. Es ist ein sehr packendes und fesselndes Buch und mit der guten Schreibweise ein Meisterwerk Otfried Preusslers. Es war eine große Herausforderung eine Rolle aus diesem Buch zu spielen. Wie hast Du reagiert, als Du erfahren hast, dass Du die Hauptrolle im Kinofilm spielen sollst? Warst Du überrascht? Ich war total aufgeregt. Es ist ja schon etwas Besonderes mit so großen Schauspielern zusammen zu spielen. Ich habe mich sehr auf die Zeit gefreut und letztendlich war es auch eine tolle Zeit.ch in ein Mädchen verliebt hat und den Drang verspürt Freiheit zu erlangen und seine Liebe auszuleben. Damit scheitert er ja auch. Eben das macht ihn zu einem tragischen Helden. Er ist aber auch der, der in Krabat den Impuls auslöst das zu vollenden, wofür er immer gekämpft hat. Was gefällt Dir an der Rolle des Krabat? Hast Du Ähnlichkeiten mit ihm? Es ist interessant eine so wahnsinnig große Entwicklung vom kleinen, naiven Jungen auf der Schwarzen Mühle zum aktiven Helden zu spielen, die Entwicklung von Freundschaften und wie Krabat merkt, dass auf der Schwarzen Mühle nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Krabat ist ein ängstlicher Junge und auch ich habe - wie jeder - manchmal Angst. Zum Beispiel hatte ich natürlich auch ein wenig Angst davor, diese Rolle zu spielen. Man muss seine Angst einfach als Handwerk nutzen. Wie war es für Dich am Set? Wie lange seid Ihr dort gewesen? Wir waren zwei Monate in Rumänien. Dort gibt es eine wahnsinnig tolle Landschaft, die total unberührt und ein wenig verlassen wirkt. In diese Landschaft kam dann plötzlich unser Film-Team. (lacht) Wir sahen das andere Leben der Menschen dort. Die Leute wirkten sehr glücklich. Interessant war, dass wir auf dem Weg vom Hotel zum Set sogar einmal anhalten mussten, weil ein Bär über die Straße wollte. Das mit den Kostümen und dem ganzen Schmutz am Set war irgendwann auch Routine. Hast Du Lob oder Kritik von Otfried Preussler bekommen? War er zufrieden mit Dir als Krabat? Der Produzent leitete mir erst kürzlich einen Brief von Otfried Preussler weiter, der darin schrieb, dass er den Film sehr mochte und er ihm sehr gut gefallen hat. Allen Schauspielern hat er ein großes Lob ausgesprochen. Hast Du eine Lieblingsszene im Film? Ja, die lustigste Szene war, als wir besoffen spielen sollten, wir auf dem Berg stehen und ich fast den Namen des Mädchens verrate. (lacht) Wie war die Zusammenarbeit mit dem Regisseur, Marco Kreuzpaintner? Er hat klare Vorstellungen, ist aber sehr freundschaftlich. Marco Kreuzpaintner gibt einem nicht das Gefühl zu arbeiten, sondern sein Hobby umzusetzen. Er hat das Herz am rechten Fleck. Wie waren die Dreharbeiten für Dich? Es war alles wie eine Klassenfahrt. (lacht) Freundschaften wurden geschlossen oder auch nicht. Wir haben auch neben den Dreharbeiten sehr viel zusammen unternommen. Bist Du beim Dreh an Deine Grenzen gekommen? Klar, aber das ist bestimmt jeder. Daraus lernt man ja und wird auch besser. Mit wem würdest Du gerne mal schauspielern? Hast Du noch Film-Träume? Im Moment will ich einfach Pause machen und denke nicht so sehr über Filme nach. Aber Du willst schon weiter Schauspieler sein, oder? Das kann ich mir gut vorstellen. Es ist zwar ein anstrengender Beruf, macht aber sehr viel Freude. In welche Richtung würdest Du dann gehen? Das was mir Spaß macht und das dann wirklich mit viel Leidenschaft. Gehst Du parallel zur Schauspielerei auch noch zur Schule? Nein, ich habe letztes Jahr die Mittlere Reife gemacht. Was machst Du privat gerne? Spannt Dich Dein Beruf sehr ein? Im Moment habe ich wenig Freizeit. Ansonsten mache ich sehr gerne Sport. Früher habe ich auch Basketball im Verein gespielt. Nach dieser Rolle in der Verfilmung von Krabat: glaubst Du an das Übersinnliche? Nein, aber reizvoll ist die Vorstellung schon: was wäre, wenn man zaubern könnte? Schließlich könnte man ja einiges verändern. Vielen Dank für das Interview! |
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