Inhalt: Das letzte Jahr für die wohl berühmtesten Highschool-Schüler hat begonnen. Alle sind voller Erwartungen, was wohl nach dem Abschluss aus ihnen wird. Doch nicht alle sind guter Dinge. Troy erfährt, dass Gabriella ein Stipendium an einer Universität bekommen hat und sie so unweigerlich voneinander getrennt werden. Auch Sharpay und die Anderen aus dem Senior Jahrgang denken an ihre Zukunft und an die letzten gemeinsamen Wochen, die sie zusammen verbringen werden. Da kommt Miss Darbus auf die Idee, dass alle an einem letzten gemeinsamen Musical Auftritt teilnehmen sollen. Der Name des Musicals: Senior Year. Jeder soll sich selbst darstellen. Leichter gesagt als getan, denn auf einmal werden Gefühle und Emotionen frei die alles drunter und drüber gehen lassen. Vor allem Troy ist hingerissen zwischen einem Stipendium an einer Universität, bei welcher er Chancen hätte, Profi Basketballer zu werden und seiner Zuneigung zur Schauspielerei.
Kritik: Der dritte Teil des Entertainment- Phänomens „High School Musical“. Produzent Bill Borden hat schon mit den ersten beiden Teilen für Begeisterung und Aufsehen bei der Zielgruppe gesorgt. Alles hat angefangen mit der Idee, dass er irgendwann einmal mit seinen Kindern im Wohnzimmer sitzen möchte, um mit ihnen zusammen ein Musical anschauen zu können, welches für Kinder gemacht ist. Dies ist ihm mehr als nur gelungen. Anfangs zwar nur auf dem Bildschirm zu Hause zu sehen, ist ihm nun der Durchbruch auf die Kinoleinwand gelungen. Ein großer Schritt für einen abendfüllenden Familienfilm. Trotzdem muss man leider dazu sagen dass, dieser Schritt auf die Leinwand nicht nur Positives mit sich bringt. Man versucht in „High School Musical 3: Senior Year“ verzweifelt so viele Spezialeffekte hereinzubringen, wie eben nur möglich ist, um den ganzen Film auch ja kinoleinwandtauglich zu machen. Dabei braucht es dieses ganze Drumherum gar nicht. In den ersten beiden Filmen hat es schließlich auch geklappt, mit einem zusammenhängenden Film, ohne große Sprünge und mit ein paar Musikeinlagen die Leute zu begeistern. Im dritten Teil ist dies leider zu häufig der Fall. Verwirrende Filmübergänge, die mitten in Liedern passieren, lassen einen so leicht den Überblick verlieren. Zudem kommt dazu, dass sich die Lieder auch nicht wirklich von denen aus den ersten beiden Teilen unterscheiden. Trotzdem, wer es kitschig und bunt mag der sollte sich diesen Film anschauen. Vor allem für Kinder und Jugendliche ein Muss.