Der junge Auswanderer Santiago Munez (Kuno Becker) träumt in Los Angeles von einer Karriere als Fußballer, doch in den USA stehen seine Chancen schlecht. Erst als der Talentscout Glen Foy (Stephen Dillane) den Argentinier zum Probetraining beim britischen Premiere League-Club Newcastle United einlädt, wittert das verspielte Talent seine Chance. Doch im Königreich weht ein anderer Wind: Fußball ist eine Religion und das Stadion von Newcastle United, der St. James’ Park, eine ihrer Kathedralen. Lichtblick im harten Trainingsalltag ist die hübsche Krankenschwester Roz Harmison (Anna Friel). Sie ermutigt Santiago, an seinem großen Ziel zu arbeiten: einmal mit den Newcastle-Stars wie Gavin Harris (Alessandro Nivola) auf dem Spielfeld aufzulaufen.
Ein Junge hat einen großen Traum und versucht diesen, trotz seiner bescheidenen Mittel, um jeden Preis zu verwirklichen. Zugegeben, diese Story ist nicht neu und wird bei diesem Film auch nicht besonders spannend erzählt. Zu steif wirken die Dialoge, zu langatmig sind die Szenen zwischen den Fußballspielen. Und da kommen wir auch schon zum Paradestück des Films, Fußball. Vor allem bei den Ligaspielen entsteht eine Atmosphäre, die jeden der auch nur ein bisschen an Fußball interessiert ist packt und nicht mehr loslässt. Von den Fanrängen schallen Sprechchöre und Gesänge und findet zum Beispiel ein Spiel gegen Liverpool statt, so stehen auch die original Spieler, wie Steven Gerrard auf dem Platz. Die Balltechnik der Schauspieler wirkt sehr glaubhaft, nur manchmal sieht es bisschen leicht aus, wie der Hauptdarsteller durch die Gegnerreihen dribbelt, vor allem in der Premier League, die für ihre harte Spielweise bekannt ist. Sogar David Beckham, Raúl und Zinedine Zidane haben einen kleinen Gastauftritt. Aber wie bereits erwähnt, ist der „fußballfreie“ Teil des Films nicht mehr als Durchschnitt. Wer aber Fußball mag, sollte sich diesen Film anschauen.