Inhalt: Einmal leben wie ein König - das könnte sich
auch der berühmteste Kater der Welt, Garfield,
gut vorstellen. Als er mit seinem Herrchen Jon
und Hund Odie nach London fliegt wird er kurzerhand
mit einem, im wahrsten Sinne des
Wortes, königlichen Kater verwechselt. Denn
dieser hat vor kurzem ein Schloß samt Gut
und adligem Titel geerbt und lebt seitdem mit
Butler, Hausangestellten sowie Tierfreunden
auf seinem Schloß. Der königliche Kater wird
seit kurzem vermisst und Garfield sieht absolut
genauso aus wie er. So kommt es, dass der
Butler Garfield aufgreift als er ihn durch die
Straßen Londons spazieren sieht. Garfield
wird in das Schloß gebracht und lebt nun wie
ein König. Das Leben wäre nun perfekt für Garfield,
wäre da nicht Lord Dargis, der nächste in
der Erbfolge, der den Kater unbedingt beseitigen
möchte. Doch Garfield wäre nicht Garfield
wenn er diesem Blaublüter keinen gewaltigen
Strich durch die Rechnung machen würde...
Kritik: Wenn man sich so den Vorgänger und diesen
zweiten Teil ansieht haben beide jeweils
Pluspunkte und Minuspunkte dem anderen
gegenüber. So muss man sagen, dass die
Synchronstimme für Garfield im zweiten Teil
mit Oliver Kalkofe eine deutlich bessere Wahl
war als Thomas Gottschalk im ersten Teil. Die
Geschichte ist dafür im ersten Teil ein wenig
abwechslungsreicher. Allerdings ist die des
zweiten Teils keinesfalls schlecht nur eben
nicht ganz so einfallsreich wie im Vorgänger.
„Garfield 2“ ist ein wirklich sehr amüsanter Film
den Kinder lieben werden und vielleicht auch
erwachsene ganz lustig finden werden. Alle
älteren Zuschauer werden sich allerdings zeitweise
fragen wann der Film denn endlich aus
ist, denn dieser vermag es leider nicht einen
solchen Zuschauer langzeitig zu fesseln. Doch
schaut man sich die angedachte Zielgruppe an
so stellt man fest, dass sich diese köstlich bis
zu letzten Minute amüsiert. Von daher ist „Garfield
2“ ein wunderbarer Kinderfilm der allerdings
auch „nur“ ein Kinderfilm bleiben wird.