Filmtest August - Friends with Money

Direkt zu: Inhalt - Kritik - Punkte

Inhalt:
Olivia (Jennifer Aniston) ist eine Frau Ende Dreißig und Single. Sie hat ihren Job als Lehrerin aufgegeben und arbeitet jetzt als Putzfrau. Als hoffnungsloser Fall in Sachen Geld, Beziehung und Lifestyle kann man folgern, wie ihr Leben zur Zeit gestaltet ist. Sie ist immer noch nicht über die Trennung von einem verheirateten Mann hinweg und hasst es allein zu sein. Bei ihren Freunden dagegen scheint alles zu deren Besten zu laufen… Da wären zum einen Christine (Catherine Keener) und Patrick (Jason Isaacs), die gemeinsam Drehbücher schreiben, verheiratet sind und einen kleinen Sohn haben; zum anderen Franny (Joan Cusack) und Matt (Greg Germann), die sehr viel Geld haben, verheiratet sind und ein zweifaches Kinderglück genießen; und zuletzt Jane (Frances McDormand) und Aaron (Simon McBurney), die ebenfalls verheiratet sind, einen kleinen Sohn haben und als erfolgreiche Designer arbeiten. Alles scheint perfekt zu sein - nur nicht für Olivia… So versucht Franny ihr zu helfen, indem sie sie mit ihrem Fitnesstrainer verkuppelt, doch auch dieser entlarvt sich als Reinfall. Während Olivia das klar wird, bekommt sie mit, dass nicht nur ihr Leben seltsame Züge annimmt…

Kritik:
Ein wirklich sehr wirklichkeitsgetreuer und schonungsloser Film, in dem sich so manche werden hineinversetzen können. Über Midlifecrisis zu endlosen Auseinandersetzungen bis hin zur Frustration, der angehende Kinohit bietet ein breites Spektrum an Problemen mit denen man in einer Ehe oder auch außerhalb einer solchen möglicherweise zu kämpfen hat. Unterstützt wird die Beziehungskomödie durch eine exzellente Kameraführung, eine bestens abgestimmte Musikuntermalung und ein hervorragendes Staraufgebot. Es ist vorherzusehen, dass der Film viele nicht unberührt lassen und auch zum Nachdenken anregen wird.

Punkte:

Autor: Veronika Herrmann