Inhalt: Henrik (François Göske) und Johannes
(Lennard Bertzbach) finden den Französisch-
Unterricht total uncool und langweilig. Das Selbe
gilt auch für das Land Frankreich an sich.
Der Französischlehrer Monsieur Nouvelleville
(Christian Tramitz) verzweifelt an den beiden.
Doch dann lernt Henrik Valerie kennen und
verliebt sich in sie. Er bringt in ihrer Nähe keinen
Ton heraus und als wäre das nicht schon
schlimm genug outet er sich in ihrer Gegenwart
auch noch als Frankreichgegner - es kann
ja niemand ahnen, dass Valerie Halbfranzösin
ist. Durch diesen Ausrutscher sind die Chancen
auf ein Date mit ihr nicht sehr hoch.
Die letzte Rettung scheint das deutschfranzösische
Austauschprogramm zu sein.
Und so sitzen Henrik und Johannes kurz
darauf, zusammen mit einer Gruppe Frankreich-
Fans, im Bus Richtung Frankreich. Dort
angekommen lebt sich Henrik nach einigen
Kommunikationsproblemen relativ schnell ein
und genießt die wilden Partys, die nächtlichen
Ausflüge und das Auf und Ab der ersten Liebe.
Kritik: Christian Ditter liefert mit diesem Film eine
sehr gekonnte Komödie für Jugendliche ab.
Auch wenn die Geschichte nicht unbedingt
innovativ und neu ist kann man dank der amüsanten
Umsetzung sehr oft lachen. Der Stil
des Films erinnert an „La Boum - Die Fete“
aus den 80er Jahren. Abgerundet wird die
amüsante Handlung durch einige Seitenhiebe
auf deutsche und französische Klischees. Die
meist noch sehr jungen Darsteller spielen ihre
Rollen nahezu perfekt und sehr überzeugend.
Insgesamt gesehen ist der Film wirklich sehenswert
und wird auch nicht nur Jugendliche
überzeugen können.