Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes macht sich Flugzeugingenieurin Kyle Pratt (JODIE FOSTER) mit ihrer sechsjährigen Tochter Julia (MARLENE LAWSTON) auf den Rückflug von Berlin in die
USA
. Gezeichnet von den Strapazen der letzten Tage schlafen Kyle und Julia an Bord sofort ein. Als Kyle einige Stunden später aufwacht, ist Julia spurlos verschwunden. Weder Passagiere noch Mitglieder der Crew können sich daran erinnern, Julia überhaupt jemals an Bord gesehen zu haben. Als der Name ihrer Tochter nicht einmal auf der Passagierliste auftaucht, glaubt Kyle, den Verstand zu verlieren. Verzweifelt versucht sie, das Rätsel um das Verschwinden ihrer Tochter zu lösen. Als sich ihre Paranoia immer mehr auf die Passagiere in der Flugkabine überträgt, gerät die Situation mitten über dem Atlantik völlig außer Kontrolle ...
Wer „Die Vergessenen“ gemocht hat wird diesen Film lieben. Spannung fast bis zur letzten Sekunde und eine Story die einem wirklich ein klein bisschen Angst macht. Wie würde man reagieren wenn sein Kind im Flugzeug verschwindet? Und vor allem wenn dann keiner mehr etwas davon weiß? Ich glaube da würde jeder normale Mensch durchdrehen. Und genau so ist es eben auch bei Kyle Pratt, die absolut brilliant von Jodie Foster gespielt wird. Sehr schön ist auch, dass der in Stuttgart geborene Regisseur Robert Schwentke Teile des Films in Berlin gedreht hat. Bei einem solchen Hollywood- Blockbuster ist es toll, dass sich der Regisseur zu seiner Nation bekennt. Sehr gut ist auch die schauspielerische Leistung der siebenjährigen Marlene Lawston die für ihr Filmdebüt eine perfekte Julia abgibt.