Inhalt: Der 17-jähriger Bauernjunge Eragon lebt bei seinem Onkel als er auf der Jagd einen unbedeutenden Stein findet. Bald stellt sich jedoch heraus, dass dieser seltsame Stein ein Ei ist. Und zwar eines von einem Drachen. Als der König davon erfährt möchte strebt er nach dem Drachen und dessen Besitzer. Er möchte nicht, dass ein Drachen mit einem irgendwann ausgebildeten Reiter frei herumläuft. Eragons Welt verändert sich schlagartig...
Kritik: Während des Films wirft sich immer wieder die Frage auf warum man hier so sehr Peter Jackson hinter der Kamera vermisst.
Die Antwort wird im Laufe des Films immer klarer, denn man hat das Gefühl, dass dieser Film mit relativ wenig Liebe gedreht worden ist. Verglichen mit „Herr der Ringe“ muss sich „Eragon“ in irgendeinem Loch verstecken und da am Besten nie wieder herauskommen. Das Problem des Films liegt vor allem beim Drehbuch. Dieses scheint von Menschen geschrieben worden zu sein, die
es nicht für nötig hielten eine angemessene filmische Umsetzung für die Romanvorlage zu schreiben. Man muss dazu sagen, dass auch die Romanvorlage nicht sonderlich gut ist. Dennoch ist das Buch verglichen mit dem Film noch ein echtes Highlight. Menschen wie Peter Buchman sollte man zukünftig lieber nicht mehr an ein Schreibpult lassen. Das Skript-Team hat ganze Passagen aus dem Buch ausgelassen und man könnte fast meinen, dass sie nur jede dritte Seite des Buches gelesen haben. Ein kleiner Lichtblick ist die Besetzung. Ed Speleers macht seinen Job wirklich sehr gut und man könnte fast meinen, dass er den Film ganz bewusst mit seiner Performance retten möchte. Natürlich spielen auch John Malkovich und Jeremy Irons gewohnt gut.
Doch sie schaffen es nicht das Drehbuch zu retten.