Filmtest September - Enttarnt

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Inhalt:
Nachwuchsagent Eric O‘Neill (Ryan Philippe) soll ein Auge auf den renommierten FBIAgenten Robert Hanssen (Chris Cooper) werfen, um ihn als Doppelspion zu enttarnen. Für O‘Neill geht ein Traum in Erfüllung, da er sich schon sehr lange gewünscht hat ein echter Agent zu werden. Allerdings ist es gar nicht so einfach Hanssen einzuschätzen. Er scheint alles zu durchschauen und ist noch dazu ein eigentlich sehr sympathischer Typ. Als O‘Neill die ganze Wahrheit über seinen „Schützling“ erfährt ist er zunächst schockiert und kann es nicht glauben, dass der „gute“ Menschen Robert Hanssen eigentlich nur eine Fassade ist und tatsächlich regelmäßig Geheimakten an andere Staaten verkauft hat. O‘Neill versucht nun alles um Hanssen dingfest zu machen und muss dabei aufpassen, dass dabei sein Leben nicht aus dem Rudern gerät.

Kritik:
Als Robert Hanssen im Februar 2001 angeklagt wurde ging sein Fall durch die gesamte amerikanische Presse und schockierte eine ganze Nation. Ein einzelner Mensch hat Jahre lang die Geheimnisse des Staates verkauft, dem er eigentlich die Treue geschworen hatte. Nun wird seine Geschichte aus den Augen des Mannes verfilmt, der den Verrat schließlich aufgedeckt hat. Regie führte Billy Ray, der sehr viel Wert auf eine authentische Darstellung gelegt hat. Auch bei der Besetzung hat man mit Chris Cooper und Ryan Philippe absolut gar nichts falsch gemacht. Dieser Film ist absolut sehenswert und zeigt wie sehr sich ein Mensch hinter einer gut gewählten und inszenierten Fassade nahezu unerkannt verstecken kann.

Punkte:

Autor: Daniel Fürg