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Modified: Dienstag, 27. Dezember 2005

Filmtest Oktober - Elizabethtown

Drew Baylor (Orlando Bloom) hat das, wovon Männer träumen: einen gut bezahlten Job und eine Affäre. Als er beides verliert, ist sein Leben nichts weiter als ein Trümmerhaufen. Warum es nicht gleich beenden? Kurz bevor er seinem Leben ein Ende setzen möchte, schlägt das Schicksal erneut zu. Drew erhält die Nachricht vom Tod seines Vaters, und damit gibt es wieder eine Aufgabe für ihn. Und so bucht er kurzerhand den nächsten Flug in die Vergangenheit, um den letzten Willen seines Vaters zu erfüllen. Die Reise nach Elizabethtown gestaltet sich als Flug in eine neue Zukunft. Hals über Kopf verliebt er sich in die Flugbegleiterin Claire Colburn (Kirsten Dunst), und als er sie kurz darauf wieder trifft, erkennt er endlich, wie sich Glück anfühlt.



Bewertung (von Fabian):

Ein Film produziert von Tom Cruise, da denkt man doch sofort an jede Menge Action und Explosionen, aber „Elizabethtown“ ist gelungene Mischung aus Romantik und Komödie. Doch vor allem die Romantik ist es, die diesen Film so sehenswert macht. Hierzu tragen vor allem der grandiose Soundtrack und die tollen schauspielerischen Leistungen bei. Ersterer ergänzt den Film an den richtigen Stellen, die Titel passen perfekt und so entsteht eine wunderbar gefühlvolle Atmosphäre. Man merkt, dass sich Regisseur Cameron Crowe viel Mühe bei der Auswahl der Songs gegeben hat. Wie schon erwähnt machen auch die Schauspieler eine tollen Job, allen voran Orlando Bloom. Er mimt den deprimierten Schuhdesigner überaus glaubhaft und mit so viel Charme, dass es Spaß macht ihm zuzuschauen. Aber auch Kirsten Dunst überzeugt in ihrer Rolle als Stewardess, bleibt aber neben Orlando Bloom manchmal ein bisschen blass. Für den anfangs bereits erwähnten Humor sorgen vor allem die Nebendarsteller wie Alec Baldwin oder Susan Sarandon. Beide schaffen es, den Zuschauer ein ums andere Mal zum Lachen zu bringen. Aber auch der melancholische Galgenhumor der Hauptfigur ist äußerst amüsant. Leider ist der Film an manchen Stellen etwas langatmig und auch die Story ist ein bisschen zu leicht gestrickt, einzig der Roadtrip gegen Ende erweist sich als erfrischende Ausnahme gegenüber manchen Genrekollegen.

Punkte (von Fabian):