Inhalt: Ben „Finn“ Finnegan
(Matthew
McConaughey) hat wieder einmal
einige Probleme.
Wie üblich zieht er
das Pech förmlich an. Der
Schatzsucher hat sein Boot
versenkt und schuldet einem
üblen Gangster eine Menge
Geld. Gleichzeitig läuft auch
noch die Scheidung von seiner
Frau Tess (Kate Hudson),
die es mit ihm nicht mehr
ausgehalten hat. Natürlich
kommt er zum Gerichtstermin
zu spät und durch diesen
unglücklichen Umstand bekommt
Tess alle Vermögensgegenstände
zugesprochen.
Finn liebt Tess allerdings immer
noch und kämpft um ihre
Liebe. Er möchte sie unbedingt
wieder zurück haben,
wohl auch, weil er ohne sie
überhaupt keinen Plan mehr
in seinem Leben hätte. Finn
hat auch noch einen weiteren
Plan: er ist fest davon
überzeugt den Schatz eines
im Jahre 1715 gesunkenen
Schiffes ausfinding machen
zu können. Dieses Schiff hatte
damals sage und schreibe
40 Kisten voll Gold geladen.
Er versucht Tess für diese
Schatzsuche begeistern zu
können, aber sie glaubt ihm
nicht, dass er dieses Schiff
wirklich finden kann. Finn
schafft es dann jedoch sich
auf der Luxusyacht des Milliardärs
Nigel Honeycutt (Donald
Sutherland) einzuschleusen,
auf der Tess angeheuert
hat. Er kann Honeycutt und
dessen geistig leicht zurückgebliebene
Tochter Gemma
(Alexis Dziena) sogar für den
Schatz begeistern und überredet
sie mitzuhelfen.
Kritik: Es gibt Filme, denen es
an nahezu allem zu fehlen
scheint, die aber
trotzdem unterhalten können.
„Ein Schatz zum Verlieben“
ist ein solcher Film. Er
hat weder ein gutes Drehbuch
noch wurde dieses passable
inszeniert, aber dieser
Film vermittelt ein gewisses
Urlaubsgefühl, das wohl jeder
nur allzu gerne genießt.
Palmen, Sonne, Strand und
Meer - das ist eine perfekte
Kombination für unser verregnetes
Wetter. Da stört es
auch nicht, wenn die Story
etwas seicht und auch der
Rest eher mager ist. Dieser
Film erinnert sehr stark an
„Into the Blue“, der im Jahr
2005 mit Paul Walker und
Jessica Alba in die Kinos kam.
Die Story war im Grunde eigentlich
die gleiche. Allerdings konnte „Into the Blue“ sehr viel mehr filmische Qualität
liefern, als dieser nun
vorliegende Film. Aber wie
schon erwähnt ist dieser Film
wohl mehr Südsee-Urlaub
mit ein klein wenig Story, bei
der man nicht denken muss,
als ein wirklich ernstzunehmender
Film.