Filmtest April - Ein Mann für alle Unfälle

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Inhalt:
In der neuen Komödie „Ein Mann für alle Unfälle“ erleben zwei Jungen ihren ersten Tag an der Highschool. Und genau wie der erste Tag wird die restliche Zeit ein Flop, nicht nur dass sie an ihrem großen Tag im peinlichen Partnerlook auf der Matte stehen, nein, sie legen sich außerdem mit dem fiesen Schul- Bösewicht an. Fortan sind sie nicht mehr zu zweit, sondern zu dritt, denn das Opfer des „Rowdys“, das sie aus seiner misslichen Lage befreit haben klebt nun an ihnen wie eine Klette. Das Trio, bestehend aus Ryan, Wade und Emmit, beschließt sich nicht mehr drangsalieren zu lassen, aber was tun, kurzer hand geben sie eine Anzeige auf, á la „Bodyguard gesucht“ auf welche sich auch reichlich zwielichtige Personen melden. Als der smarte Sunnyboy auftaucht scheinen die drei sehr skeptisch, doch nach viel Gutem zureden, und „Chacka“ Manier überzeugt er die Jungen ihn zu engagieren. Schnell finden sie heraus, dass der heruntergekommene Drillbit Taylor im Wald lebt und er erzählt ihnen er sei ein arbeitsloser Militär. Sie kleiden ihn neu ein und zusammen infiltrieren sie das Schulgelände um sich, doch nur scheinbar, in Sicherheit zu wiegen. Zu einem aktiven Eingriff in die Schikanen die die Jungen ertragen müssen kommt es von Seiten Drillbits allerdings nicht. Bis er schlussendlich doch seinen Mann steht.

Kritik:
Den Fingern der Drehbuchautoren Chris Brown und Seth Rogen und unter der Regie von Steven Brill ist eine nette Komödie entsprungen. Die Geschichte dreier Jungen die sich hilflos vorkommen. Wer hätte sich nicht schon mal einen muskulösen Bodybuilder als Geleitschutz gewünscht, doch für die drei kommt es anders, ein zwar trainierter, doch leicht schmächtig wirkender Owen Wilson mimt den Beschützer des Trios mehr schlecht als recht, er gibt sich als ausgebildeter Kämpfer aus, doch meidet die Konfrontation mit dem Gegner. Der Film zeigt nicht die schauspielerische Leistung die er in anderen Streifen an den Tag legt, doch es ist und bleibt unser unvergleichbarer Owen Wilson. Der Film könnte durchaus ein Erfolg werden, hätte man nicht schon viele andere mit ähnlicher Handlung gesehen, so ist „Ein Mann für alle Unfälle“ leider kein meisterliches Einzelstück. Genauso wie die ach so treffende Übersetzung des Originaltitel „Drillbit Taylor“ in „Ein Mann für alle Unfälle“ hierbei scheinen sich ein paar geniale Denker gegenseitig übertrumpft zu haben. Trotz allem sind dauerhafte Lachanfälle garantiert. Ein absoluter Stimmungsförderer!

Punkte:

Autor: Caren Berger

Zusatzmaterial:
- Trailer