Logo

Modified: Dienstag, 27. Dezember 2005

Filmtest Juli - Dogtown Boys

Sie kommen aus Dogtown, einem heruntergekommenen Viertel im kalifornischen Venice, und prägten in den 70ern eine revolutionäre neue Trend-Sportart: das Skateboarden. Die verwegenen Z-Boys u.a. Tony Alva (Victor Rasuk), Stacy Parelta (John Robinson) und Jay Adams (Emile Hirsch) sind eine Gruppe tougher, junger Surfer, die rund um das Pacific Ocean Park Pier schon lange als unerschrockene und aggressive Wellenreiter bekannt sind. Ihre halsbrecherischen Surf-Techniken kombinieren sie mit der Kunst des Skatens und werden dadurch über Nacht zur örtlichen Sensation und zu gefeierten Helden der Szene. In den leeren Swimmingpools umstehender Häuser finden die Z-Boys – ohne das Wissen der Besitzer – einen neuen Übungsplatz. Dort perfektionieren sie heimlich ihren Stil und ebnen den Weg für das, was man heute als „Extremsport“ kennt. Ihr hipper Lifestyle verbreitet sich wie ein Lauffeuer und wird zu einem weltweiten Phänomen. Doch was einst als Nachmittagshobby einiger unangepasster Jungs begann, wird bald zu einem professionellen Geschäft – und stellt den Zusammenhalt der Gruppe auf eine harte Probe. Denn der plötzliche Ruhm und Reichtum lassen vom ursprünglichen Gedanken an Freiheit und Freundschaft nicht mehr viel übrig…


Bewertung (von daniel):

Ein spannender und eindrucksvoller Film über das Leben der Dogtown Boys. Diese wahre Geschichte wurde absolut gekonnt umgesetzt. Der Film ist so überzeugend gespielt, dass man, wenn die Bilder nicht so perfekt wären, meinen könnte Originalaufnahmen aus dieser Zeit zu sehen. An diesem Film gibt es eigentlich nichts auszusetzen ausser, dass er aufgrund des Themas nicht jedem gefallen wird. Aber das muss ja jeder selbst wissen bevor man sich einen solchen Film anschaut.

Punkte (von daniel):