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Modified: Mittwoch, 4. Januar 2006

Filmtest Dezember - Die Geisha

Die Geschichte spielt in einer geheimnisvollen und exotischen Welt, die auch heute nichts von ihrer Faszination verloren hat. Japan vor dem Zweiten Weltkrieg: Ein Kind muss seine mittellose Familie verlassen, um als Hausmädchen in einem Geisha-Haus Geld zu verdienen. Obwohl ihm eine intrigante Rivalin das Leben zur Hölle macht, blüht das Mädchen auf und wird als legendäre Geisha Sayuri berühmt. Der schönen und gebildeten Sayuri liegen die mächtigsten Männer ihrer Zeit zu Füßen, doch heimlich liebt sie den einen Mann, der ihr versagt bleibt...



Bewertung (von daniel):

Die in wunderschönen, sehr aussagekräftigen Bildern erzählte Lebensgeschichte einer Geisha ist ein sehr interessantes Filmerlebnis. Der Stil und die Qualität der Aufnahmen erinnern an die tollen Aufnahmen in „Last Samurai“. Die Geschichte ist äußerst spannend. Das kleine Mädchen wird aus Geldnöten von ihren Eltern verkauft und wird von diesem Zeitpunkt an als Geisha herangezogen. Man erfährt wie sehr das Mädchen oft leiden muss. Vor allem dann wenn die ältere, fertig ausgebildete Geisha der kleinen Sayuri schaden möchte. Sie wird oft als Sündenbock benutzt bis sie selbst eine echte Geisha werden kann. Das ist ein Leidensweg mit sehr eingehenden Bildern bei denen man richtig mitgerissen wird. Man kann sich immer mehr in Sayuri hineinversetzen und versteht dadurch sehr gut wie sehr sie in jungen Jahren mehr oder weniger als Sklavin misshandelt wird. Insgesamt ein durchaus sehenswerter Film der sich zum Ende hin leider ein klein wenig hinzieht.


Punkte (von daniel):