Filmtest Juni - Die Chaoscamper

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Inhalt:
Arbeit, Familie und Freizeit unter einen Hut zu bringen, ist wohl eines der gängigsten Probleme, auf das jeder Mensch einmal in seinem Leben trifft. In diesem Fall erwischt es Bob Munro, einen recht liebevollen und gut verdienenden Familienvater. Er erhält die Aufgabe, den Kauf eines kleinen Familienbetriebs vorzubereiten. Kompliziert wird es, als er sich mit den Besitzern treffen soll, um diese von den Vorteilen der Übernahme zu überzeugen. Das Problem? All dies soll während des Familienurlaubs passieren, der eigentlich nach Hawaii und nicht in den amerikanischen Mittleren Westen geplant ist. Nun entwickelt sich ein recht interessanter Familienurlaub im Wohnmobil, während dessen Bob versucht geheim zu halten, was der eigentliche Grund für die Planänderung ist.

Kritik:
Road Trip war gestern. Nun schicken die amerikanischen Filmemacher die Familien auf die Straße. Das wohl vielen bekannte Problem, alles unter einen Hut bringen zu müssen, wird recht anschaulich und sympathisch dargestellt. Man kann sich in den Familienvater gut hinein versetzen. Schade ist dabei nur, dass die meisten Witze nicht richtig zünden, sondern erwartungsgemäß, dem Slapstick zuzuschreiben sind. „Die Chaoscamper“ ist ein perfekter Film für Familien an einem bewölkten oder regnerischen Wochenende, bei dem wohl jeder auf seine Kosten kommt. Kein Werk, um Bauchmuskeln zu trainieren, aber alles in allem, ein doch ein recht humorvoller Robin-Williams-Film.

Punkte:

Autor: Sven März