Inhalt: Arbeit, Familie und Freizeit unter einen Hut
zu bringen, ist wohl eines der gängigsten Probleme,
auf das jeder Mensch einmal in seinem
Leben trifft. In diesem Fall erwischt es Bob
Munro, einen recht liebevollen und gut verdienenden
Familienvater. Er erhält die Aufgabe,
den Kauf eines kleinen Familienbetriebs vorzubereiten.
Kompliziert wird es, als er sich mit
den Besitzern treffen soll, um diese von den
Vorteilen der Übernahme zu überzeugen. Das
Problem? All dies soll während des Familienurlaubs
passieren, der eigentlich nach Hawaii
und nicht in den amerikanischen Mittleren Westen
geplant ist. Nun entwickelt sich ein recht
interessanter Familienurlaub im Wohnmobil,
während dessen Bob versucht geheim zu halten,
was der eigentliche Grund für die Planänderung
ist.
Kritik: Road Trip war gestern. Nun schicken die amerikanischen
Filmemacher die Familien auf die
Straße. Das wohl vielen bekannte Problem,
alles unter einen Hut bringen zu müssen,
wird recht anschaulich und sympathisch dargestellt.
Man kann sich in den Familienvater
gut hinein versetzen. Schade ist dabei nur,
dass die meisten Witze nicht richtig zünden,
sondern erwartungsgemäß, dem Slapstick
zuzuschreiben sind. „Die Chaoscamper“ ist
ein perfekter Film für Familien an einem bewölkten
oder regnerischen Wochenende, bei
dem wohl jeder auf seine Kosten kommt. Kein
Werk, um Bauchmuskeln zu trainieren, aber
alles in allem, ein doch ein recht humorvoller
Robin-Williams-Film.