Filmtest Januar - Der Krieg des Charlie Wilson

Direkt zu: Inhalt - Kritik - Punkte

Inhalt:
1979: Der Kalte Krieg ist in vollem Gange und die Rote Armee besetzt Afghanistan. Zu dieser Zeit ist der lebensfrohe Kongressabgeordnete, Frauenheld und Whiskeyliebhaber Charlie Wilson (Tom Hanks) bereits das sechste Jahr Repräsentant des 2. Bezirks von Texas. In seiner Amtszeit machte er sich bereits viele Freunde, darunter auch die sechst reiche Frau von Texas, Joanne Herring (Julia Roberts). Joanne verbringt ihre Freizeit gerne damit, sich in die Politik einzumischen, und so wendet sie sich an Charlie um ihn auf die katastrophalen Zustände in den Flüchtlingslagern aufmerksam zu machen. Zunächst unbeeindruckt lässt sich Charlie jedoch nach einem Besuch in einem Lager davon überzeugen die Afghanen gegen die Russen zu unterstützen und schreitet umgehen zur Tat. Hilfe erhält er durch den gewieften CIA-Agenten Gust (Philip Seymour Hoffman), mit dem Charlie noch einige Schwierigkeiten zu überwinden hat...

Kritik:
Mit einem grandiosen Star-Aufgebot verfilmt der in Berlin geborene Regisseur Mike Nichols (Die Reifeprüfung) die wahre Geschichte von Charlie Wilson nach dem Bestseller von George Crile. Bereits nach den ersten paar Minuten nimmt die polit-Satire an Fahrt auf und bleibt bis zum Ende auf der Überholspur. In den 110min, die wie im Fluge vergehen, rückt die Figur Charlie Wilson charmant und witzig in den Vordergrund. Die Kriegsentwicklung und das Kriegsgeschehen werden nur in wenigen, teils sehr ironischen Szenen verdeutlicht und untermauern lediglich die Handlung, die größten Teils durch lustige, knackige Dialoge, getragen wird.

Punkte:

Autor: Maximilian Riemer