Inhalt: Wir blicken in die nahe Zukunft: Die amerikanische Wirtschaft liegt in Trümmern, die Verantwortung für die Gefängnisse liegt in der Hand privater Unternehmen. Um die Sensationslust der Menschen zu stillen, findet jedes Jahr im berüchtigten Terminal Island Gefängnis ein Todesrennen, das sogenannte Death Race statt. Dieses Rennen wird weltweit über das Internet vermarktet, die Resonanz auf das Spektakel ist enorm. Zahlungswillige Zuschauer bekommen ein Spektakel vom Schlage eines Super Bowl geboten. Die Regeln des Death Race sind einfach: mit gepanzerten und bewaffneten Autos treten Häftlinge gegeneinander an, um am Ende ihre Freiheit zu gewinnen. In diesem Endzeitszenario gelangt der Stahlarbeiter und ehemalige Rennfahrer Jensen Ames (Jason Statham) nach Terminal Island. Im Gefängnis bekommt Jensen das Angebot, die Rolle des maskierten Death Race Fahrers Frankenstein zu übernehmen, der das letzte Rennen nicht überlebt hat. Widerwillig nimmt er das Angebot an und es beginnt ein Rennspektakel um Leben und Tod.
Kritik: Paul W.S. Andersons Remake des Films „Death Race 2000“ von 1975 ist ein pures Actionfeuerwerk. Die Story ist vernachlässigbar, die Charaktere klischeehaft. Doch die Idee des kommerziellen Todesrennens wurde genauso umgesetzt, wie es sein sollte. Die dick gepanzerten Autos mit ihren montierten Maschinengewehren und sonstigen Gimmicks sorgen für spektakuläre Actiongefechte. Ein Kommentator und die Renntabelle sorgen für die richtige Atmosphäre eines Sportereignisses und tödliche Fallen sorgen für überraschende Momente. Jason Statham (Transporter) übernimmt wieder einmal die Rolle des fahrenden Actionhelden und beweist abermals, wie perfekt diese Charaktere auf ihn zugeschnitten sind. Seine Beifahrerin Case (Natalie Martinez) spielt die Rolle des obligatorischen weiblichen Anhängsels ohne wirklich schauspielerisch gefordert zu sein. Doch das passt in das Bild des machohaften Gefängnisrennens. „Death Race“ ist klischeehaft und keineswegs anspruchsvoll. Aber es ist ein solider Actionfilm, der sich das Prädikat „Popcornkino“ redlich verdient hat.