Filmtest Dezember - Das Streben nach Glück

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Inhalt:
Chris Gardner (Will Smith) lebt zusammen mit seiner Familie in einem kleinen Haus in San Francisco. Er verbringt jede freie Minute damit Geld zu verdienen, denn er muss neben der Miete und dem Essen auch den Kindergarten für seinen kleinen Sohn Christopher (Jaden Christopher Syre Smith) bezahlen und auch seine Frau Linda (Thandie Newton) arbeitet so viel sie kann. Doch die Familie nagt immer am Existenzminimum und kann sich kaum über Wasser halten. Als Linda die finanzielle Last nicht mehr ertragen kann packt sie ihre Koffer und lässt Chris mit Christopher zurück. Das Geld das er selbst verdient reicht nun nicht mehr aus um die Kosten zu tragen. So kommt es, dass Chris das Haus aufgeben muss und mit seinem Sohn vorerst in ein Motel ziehen muss. Sein Traum wäre es als Börsenmakler arbeiten zu können und so versucht er Kontakt zu dieser Branche aufzubauen. Kurz darauf beginnt er ein unbezahltes Praktikum an dessen Ende ein fester Job warten könnte. Nun muss er das Praktikum nahezu perfekt absolvieren und nebenbei auch noch Geld verdienen, Steuerschulden abzahlen, für eine Übernachtungsmöglichkeit sorgen und sich selbstverständlich um seinen Sohn kümmern - ein sehr steiniger Weg den Chris jedoch gekonnt zu meistern weiß.

Kritik:
Mitreissende Geschichten sind schon immer ein toller Stoff für Filme gewesen und wenn diese auch noch wahr sind wirkt alles noch authentischer. Regisseur Gabriele Muccino hat schon in der italienischen Produtkion „Ein letzter Kuss“ bewiesen wie gut er Gefühle auf die Leinwand bannen kann und zeigt nun in „Das Streben nach Glück“ Dramatik in Bestform. Es ist zu bezweifeln, dass man den Zuschauer in irgendeiner Weise besser an eine Story fesseln kann wie es hier geschieht. Wenn man diesen Film sieht vergisst man alles um sich herum und findet sich in San Francisco bei Chris Gardner und dessen Sohn wieder. Man fiebert mit den Figuren mit und würde am liebsten durch die Leinwand greifen um den beiden zu helfen. Will Smith sieht man in einer seiner besten und seiner bisher wahrscheinlich ergreifendesten Rolle wieder. An seiner Seite spielt sein eigener Sohn, Jaden Christopher Syre Smith, auf dessen spätere Schauspielkarriere man sich jetzt schon freuen darf. Selten bekommt man einen solch professionellen und talentieren Jung-Schauspieler zu sehen. Auch wenn man die Figur von Thandie Newton während des Films überhaupt nicht mag muss man sagen, dass das auch gut so ist. Denn wäre das nicht so hätte Newton schlecht gearbeitet. Man kann sagen, dass der Filme eine rundum perfekte Besetzung vorzuweisen hat. Auch was den Soundtrack anbelangt erlebt man keine negative Überraschung. Andrea Guerra komponierte den sehr aussagekräftigen und vor allem ergreifenden Soundtrack. Auch wenn dieser Film einmal mehr die Geschichte des amerikanischen Underdog erzählt der sich mehr oder weniger vom Tellerwäscher zum Millionär hocharbeitet muss man sagen, dass dieser Film irgendwie doch nicht langweilt. Das liegt vor allem auch an dem hohen Mitgefühl, dass man während des Films zu Chris Gardner entwickelt. Außerdem liegt es auch daran, dass die Geschichte auf einer wahren Story beruht - wenn auch nur recht vage. „Das Streben nach Glück“ ist absolut zu empfehlen und bietet eine emotionale Reise durch Verzweiflung, Not und Hoffnung für die ganze Familie.

Punkte:

Autor: Daniel Fürg